schleifen
schlei|
- Grammatik
- Verb (Tätigkeitswort), Konj. 118
- Sachgebiet
- I. 〈mit Akk.〉 1. etwas s. a) durch wiederholtes Reiben an einer rauen Fläche schärfen; ein Messer s. b) mit einem sich rasch drehenden Gerät regelmäßige Flächen oder feine Verzierungen an etwas anbringen; Diamanten, Gläser s.; vgl. geschliffen c) 〈in der Wendung〉 eine Festung s. niederreißen 2. etwas oder jmdn. s. hinter sich her über den Boden ziehen; einen Sack über den Hof s.; einen Ohnmächtigen, Toten aus dem Raum s. 3. jmdn. s. a) 〈Soldatenspr.〉 hart, rücksichtslos ausbilden b) 〈ugs., scherzh.〉 jmdn. gegen dessen Willen mitnehmen; jmdn. in ein Lokal s.; einen Gast durch die Stadt s. (um ihm Sehenswürdigkeiten zu zeigen) II. 〈o. Obj.〉 beim Bewegtwerden ständig etwas berühren; das Kabel schleift an der Mauer; den Mantel über den Boden s. lassen; 〈aber〉 s. lassen → schleifenlassen
Bedeutungen
durch wiederholtes Reiben an einer rauen Fläche schärfen;
mit einem sich rasch drehenden Gerät regelmäßige Flächen oder feine Verzierungen an etwas anbringen;
niederreißen
- etwas s.
- ein Messer s.
- Diamanten, Gläser s.;
- eine Festung s.
hinter sich her über den Boden ziehen;
- etwas oder jmdn. s.
- einen Sack über den Hof s.; einen Ohnmächtigen, Toten aus dem Raum s.
hart, rücksichtslos ausbilden
jmdn. gegen dessen Willen mitnehmen;
- jmdn. s.
- jmdn. in ein Lokal s.; einen Gast durch die Stadt s. (um ihm Sehenswürdigkeiten zu zeigen)
Redewendungen
- schleifenlassen