stinken
- Grammatik
- Verb (Tätigkeitswort), Konj. 156
- Herkunft
- [zu I: nach dem angeblichen Ausspruch des röm. Kaisers Vespasian: Non olet „Es (das Geld) stinkt nicht“, als man ihn kritisierte, weil er die öffentlichen Bedürfnisanstalten mit einer Steuer belegte] (röm.)
- Sachgebiet
- I. 〈o. Obj.〉 schlecht riechen, einen schlechten Geruch absondern; hier stinkt es hier ist ein schlechter Geruch; Geld stinkt nicht man merkt dem Geld seine Herkunft nicht an (es ist also gleich, woher es kommt und wie es verwendet wird); er stinkt nach Alkohol; hier stinkt es nach Benzin; das stinkt nach Betrug 〈ugs.〉 das sieht ganz nach Betrug aus; es stinkt zum Himmel 〈ugs.〉 es ist unerträglich, empörend II. 〈mit Dat.; ugs.〉 jmdm. s. jmdm. ganz und gar nicht passen, jmdm. zuwider sein; es stinkt mir schon lange, dass …
Bedeutung
schlecht riechen, einen schlechten Geruch absondern;
hier ist ein schlechter Geruch;
man merkt dem Geld seine Herkunft nicht an (es ist also gleich, woher es kommt und wie es verwendet wird);
das sieht ganz nach Betrug aus;
es ist unerträglich, empörend
jmdm. ganz und gar nicht passen, jmdm. zuwider sein;
- hier stinkt es
- Geld stinkt nicht
- er stinkt nach Alkohol; hier stinkt es nach Benzin; das stinkt nach Betrug
- es stinkt zum Himmel
- jmdm. s.
- es stinkt mir schon lange, dass …