Strich
- Grammatik
- maskulinum, Dekl. 1
- Herkunft
- [zu 1: nach dem Strich, der früher in Zeitungen den politischen Teil abschloss, ehe der leichte, unterhaltende Teil begann]
Bedeutungen
mit einem Schreibgerät gezogene Linie
sehr abgemagert sein;
nichts mehr arbeiten;
jmds. Vorhaben zerstören;
etwas beenden;
das hat kein Niveau, das ist schlecht
〈übertr.〉, 〈übertr.〉, 〈übertr.〉
- (Bleistift~, Kreide~); einen S. machen, ziehen; nur noch ein S. sein
- keinen S. mehr tun, machen
- jmdm. einen S. durch die Rechnung machen
- eine Zeichnung mit wenigen ~n entwerfen; einen S. unter etwas machen
- das ist unterm S.
das Streichen (II 5), Streichung;
- in dem Text sind wohl noch einige ~e nötig
Art und Weise, ein Schreib– oder Zeichengerät zu führen;
- mit einem feinen, weichen S. malen
Einteilung auf einer Skala;
- zwei S. unter Null; zehn S. Nordost
Richtung, in der die Haare eines Lebewesens oder die Fasern eines Gewebes angeordnet sind;
es ist mir unangenehm, widerwärtig;
außerordentlich, sehr kräftig;
〈übertr.〉
- das Fell gegen den S. bürsten; es geht mir gegen den S.
- nach S. und Faden
- jmdn. nach S. und Faden verhauen
Flug von Vögeln in geringer Höhe
Schwarm, Gruppe (von Vögeln);
- ein S. Enten
Art und Weise der Bogenführung eines Streichers;
- einen leichten, vollen S. haben
Teil einer Landschaft
- (Land~); ein wenig fruchtbarer S.
Prostitution auf der Straße;
- auf den S. gehen; jmdn. auf den S. schicken
Straße, Gegend, in der Straßenprostitution stattfindet
- (Bahnhofs~)