Takt
- Grammatik
- maskulinum, Dekl. 1
- Herkunft
- [< lat. tactus „Berührung, Gefühl, Gefühlssinn“, zu tangere „berühren“] (lat.)
Bedeutungen
Einheit für die gleichmäßige Gruppierung von Notenwerten (in einem Musikstück;
jmdn. in Verwirrung bringen
〈auch übertr.〉
- Dreiviertel~, Sechsachtel~); den T. halten, einhalten; den T. schlagen; aus dem T. kommen; jmdn. aus dem T. bringen
kleinster, zwischen Taktstriche eingeschlossener Teil (eines Musikstücks);
- ein paar ~e spielen; die Geige hat hier zwei ~e Pause
regelmäßiger Schlag, regelmäßige Bewegung (bei technischen Arbeitsabläufen, Bewegungsabläufen);
- der T. der Maschine; im T. rudern
Abschnitt eines Arbeits– oder Bewegungsablaufs;
- ein T. bei der Arbeit am Fließband
Gefühl für das richtige Verhalten in einem bestimmten Augenblick, Fähigkeit, sich in den andern einzufühlen und zu tun, zu sagen, was er erwartet, möchte;
- T. haben, besitzen; er hat keinen T.; etwas aus T. nicht tun, nicht sagen