Teufel
Teu|
- Grammatik
- maskulinum, Dekl. 5
- Herkunft
- [< mhd. tiufel < ahd. tiufal < got. diabaulus < kirchenlat. diabolus „Teufel, Verleumder“, < griech. diabolos „Verleumder“] (mhd.)
Bedeutungen
böser Geist, Verkörperung des Bösen;
- T. und Hexen
Widersacher Gottes (der den Menschen zum Bösen verführt);
es ist mir ganz gleichgültig, ob …;
ich werde das ganz und gar nicht tun!;
in der Not tut man manches, was man sonst nicht tun würde, in der Not begnügt man sich mit Geringerem;
dort herrscht große Aufregung, dort ist ein wilder Kampf im Gange;
man soll nicht von etwas Unangenehmem sprechen, weil es dann wahrscheinlich eintritt;
bist du verrückt?;
er ist verrückt, er ist unverantwortlich waghalsig;
etwas mit allen Mitteln versuchen;
damit kommt man in eine schwierige, gefährliche Lage;
mach, dass du wegkommst (und dich nie mehr blicken lässt)!;
jmdn. davonjagen;
〈norddt.〉, 〈mdt.〉, 〈verhüllend〉, 〈Flüche, wenn etwas nicht so geht, wie es gehen soll〉, 〈im Volksglauben〉, 〈verstärkend〉
- T.!, T. nochmal!, T. auch!
- ich frage den T. danach, ob ihm das recht ist!
- ich werde den T. tun!
- in der Not frisst der T. Fliegen
- der T. soll ihn holen!; dort ist der T. los
- man soll den T. nicht an die Wand malen
- hat dich der T. geritten?
- er ist des ~s
- etwas auf T. komm raus versuchen
- damit kommt man in ~s Küche
- scher dich zum T., geh zum T.!
- jmdn. zum T. jagen
- pfui T.!
Kerl, Bursche;
- er ist ein armer T.
böser Kerl, boshafter Mensch, jmd., der andere häufig boshaft neckt, ungezogenes, ungebärdiges Kind;
- er ist ein T.