trauen
trau|
- Grammatik
- Verb (Tätigkeitswort), Konj. 1
- Sachgebiet
- I. 〈mit Akk.〉 jmdn. t. jmds. Eheschließung beurkunden oder segnen; ein Brautpaar t.; er hat seinen Sohn selbst getraut; sich t. lassen die Eheschließung (auf dem Standesamt oder in der Kirche) beurkunden oder segnen lassen II. 〈mit Dat.〉 1. jmdm. t. Vertrauen zu jmdm. haben, glauben, dass jmd. aufrichtig ist; trau, schau, wem 〈sprichwörtl.〉 bevor man jmdm. Vertrauen schenkt, sollte man ihn sich erst genau anschauen 2. einer Sache t. Zutrauen zu einer Sache haben, glauben, dass eine Sache gut, richtig ist; ich traue dem Frieden nicht ich glaube nicht, dass diese friedliche Stimmung, dieser friedliche Zustand von Dauer ist; ich traute meinen Augen nicht, als ich das sah ich glaubte nicht richtig gesehen zu haben; ich traute meinen Ohren nicht, als ich das hörte ich glaubte nicht richtig gehört zu haben III. 〈refl. oder mit Dat. (sich) und Akk.〉 sich etwas t. etwas (zu tun) wagen; ich traue mich, 〈oder〉 mir nicht, es ihm zu sagen; der Kranke traut sich noch nicht aus dem Haus
Bedeutungen
Vertrauen zu jmdm. haben, glauben, dass jmd. aufrichtig ist;
bevor man jmdm. Vertrauen schenkt, sollte man ihn sich erst genau anschauen
〈sprichwörtl.〉
- jmdm. t.
- trau, schau, wem
Zutrauen zu einer Sache haben, glauben, dass eine Sache gut, richtig ist;
ich glaube nicht, dass diese friedliche Stimmung, dieser friedliche Zustand von Dauer ist;
ich glaubte nicht richtig gesehen zu haben;
ich glaubte nicht richtig gehört zu haben
- einer Sache t.
- ich traue dem Frieden nicht
- ich traute meinen Augen nicht, als ich das sah
- ich traute meinen Ohren nicht, als ich das hörte