weben
we
- Grammatik
- Verb (Tätigkeitswort), Konj. 175
- Sachgebiet
- I. 〈V. 175, hat gewoben; mit Akk.〉 1. durch Erzeugen eines Fadens und vielfaches Verknüpfen dieses Fadens herstellen; hier hat eine Spinne ihr Netz gewoben 2. 〈poet.〉 erzeugen, entstehen lassen; das Mondlicht, die aufgehende Sonne, der Nebel wob einen feinen Schleier um die Berggipfel II. 〈V. 1, hat gewebt; mit Akk.〉 auf dem Webstuhl durch Kreuzen von Fäden herstellen; Tuch, Leinen, Teppiche w. III. 〈V. 1, hat gewebt; o. Obj.; von Pferden〉 den Kopf hin– und herbewegen und dabei von einem Fuß auf den andern treten (als schlechte Angewohnheit) IV. 〈V. 1, nur im Präsens; poet.; in der Fügung〉 leben und w. wirksam sein, in feiner Bewegung sein; im Wald, auf den Wiesen lebt und webt mancherlei Getier; 〈auch unpersönl., mit „es“〉 auf den Wiesen lebt und webt es auf den Wiesen herrscht Leben und feine Bewegung
Bedeutungen
durch Erzeugen eines Fadens und vielfaches Verknüpfen dieses Fadens herstellen;
- hier hat eine Spinne ihr Netz gewoben
erzeugen, entstehen lassen;
- das Mondlicht, die aufgehende Sonne, der Nebel wob einen feinen Schleier um die Berggipfel