wehen
we
- Grammatik
- Verb (Tätigkeitswort), Konj. 1
- Sachgebiet
- I. 〈o. Obj.〉 1. 〈hat geweht; von der Luft, dem Wind〉 in Bewegung sein; ein kühler Lufthauch weht ins Zimmer; der Wind weht ums Haus, weht von Norden; weht stark; also daher weht der Wind! 〈übertr.〉 also das steckt dahinter, das ist der eigentliche Grund!; er weiß, woher der Wind weht 〈übertr., ugs.〉 er weiß, was los ist; 〈auch unpersönl., mit „es“〉 es weht ein Wind geht 2. 〈ist geweht〉 vom Wind getragen werden; der Schnee weht vom Dach, weht mir ins Gesicht; ein Blatt Papier wehte mir vor die Füße; ein Duft von frischem Kuchen weht durchs Haus, wehte mir in die Nase; der Ton einer Geige wehte bis zu uns 3. 〈hat geweht〉 vom Wind bewegt werden; auf dem Turm weht eine Fahne; ihr Haar weht (im Wind); mit ~den Rockschößen eilen 〈scherzh.〉 II. 〈mit Akk.; hat geweht; vom Wind〉 tragen, treiben; der Sturm weht die Blätter von den Bäumen; der Wind weht mir die Haare, den Schnee ins Gesicht
Bedeutungen
in Bewegung sein;
also das steckt dahinter, das ist der eigentliche Grund!;
er weiß, was los ist;
ein Wind geht
〈übertr.〉, 〈übertr., ugs.〉, 〈auch unpersönl., mit „es“〉
- ein kühler Lufthauch weht ins Zimmer; der Wind weht ums Haus, weht von Norden; weht stark; also daher weht der Wind!
- er weiß, woher der Wind weht
- es weht
vom Wind getragen werden;
- der Schnee weht vom Dach, weht mir ins Gesicht; ein Blatt Papier wehte mir vor die Füße; ein Duft von frischem Kuchen weht durchs Haus, wehte mir in die Nase; der Ton einer Geige wehte bis zu uns
vom Wind bewegt werden;
〈scherzh.〉
- auf dem Turm weht eine Fahne; ihr Haar weht (im Wind); mit ~den Rockschößen eilen