gleich

Herkunft
der Ausdruck geht auf germ. *ga–leika– „von gleichem Aussehen“ zurück, das sich auch in altengl. gelice und altfrz. lik bezeugen lässt; außergermanisch vergleicht sich litau. lýgus „gleich“; im 19. Jh. kam das Wort begleichen als Entsprechung zum älteren saldieren in der Geschäftssprache auf; die Zusammensetzung Gleichgewicht stammt dagegen aus dem 17. Jh. und ist als Lehnübersetzung von lat. aequilibrium zu verstehen; das Adjektiv gleichgültig ist im 17. Jh. erstmals bezeugt und bedeutete zunächst „gleichrangig“, dann „ohne Unterschiede, gleich aussiehend“ und schließlich „uninteressiert“ (germ.)