mhd. loben, ahd. lobon gehen zusammen mit altfrz. lovia und altengl. lofian auf germ. *lub–o– „loben“ zurück; das Wort gehört zu der unter → lieb dargestellten Wortgruppe und bedeutet ursprünglich „gutheißen, lieb nennen“; eine frühe Rückbildung ist das Substantiv Lob, das sich auf germ. *luba– „Lob“ zurückführen lässt; die Bildungen geloben „feierlich versprechen“ und das zugehörige Gelöbnis stammen aus dem 15. Jh. und beziehen sich auf loben in der Bedeutung „versprechen“; ebenso wie verloben „sich die Ehe versprechen“, das seit dem 17. Jh. bezeugt ist (mhd.)
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