das Wort geht über mhd. mil(i)ch, ahd. miluh auf germ. *meluk– „Milch“ zurück, das sich auch in altengl. milc und altfrz. melok bezeugen lässt; wohl gebildet zu → melken in der Ausgangsbedeutung „das Gemolkene“; die Ableitung milchig bezieht sich auf die weiße Farbe und die Trübe des Getränks, ebenso wie Milchglas, das ein milchig trübes Glas bezeichnet; die Zusammensetzung Milchzahn bezeichnet die ersten Zähne eines Kindes, die wachsen, während es mit der Muttermilch gestillt wird; der Ausdruck Milchmädchenrechnung geht auf eine Erzählung von August Lafontaine (1758–1831) zurück (mhd.)