dieses deridg.Wurzel *(a)uē– „wehen, blasen“ entstammende Substantiv fand seinen Weg ins Neuhochdeutsche überahd.wind undmhd.wint in ders. Bed.; neben der Verwandtschaft mit → wehen und → Wetter ist eine darüber hinaus enge genetische Beziehung zulat.ventus „Wind“ festzustellen, das selbst wiederum Grundlage von Fremdwörtern wie → Ventil oder Ventilator ist; Zus. Windbeutel ist seit dem 18. Jh. bezeugt, es meinte urspr. einen mit Luft gefüllten Beutel, wird inzwischen aber nur noch im übertragenen Sinne für ein „mit Sahne gefülltes Brandteiggebäck“ und einen „Menschen mit lockerem Lebenswandel“ gebraucht (idg.)