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Achtung Falle – Wie erkenne ich falsche Onlinehändler?
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Achtung Falle – Wie erkenne ich falsche Onlinehändler?

Es ist bequem, schnell und - vermeintlich - auch sicher: Längst gehört das Bestellen bei Onlineshops zum Alltag. Doch gerade wenn man etwas Ausgefalleneres sucht, oder Produkte, die nicht bei den großen, bekannten Anbietern erhältlich sind, ist Vorsicht geboten. Denn im Netz tummeln sich auch viele Seiten, die zwar…
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
3 Minuten
Rubrik
Digital
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Es ist bequem, schnell und - vermeintlich - auch sicher: Längst gehört das Bestellen bei Onlineshops zum Alltag. Doch gerade wenn man etwas Ausgefalleneres sucht, oder Produkte, die nicht bei den großen, bekannten Anbietern erhältlich sind, ist Vorsicht geboten. Denn im Netz tummeln sich auch viele Seiten, die zwar aussehen wie ganz normale Internethändler, aber die statt zu verkaufen nur eines wollen: unser Geld.

Hier ein paar wichtige Tipps, woran man falsche Onlineshops erkennen kann:

Bei fremden Shops: Erst informieren, dann bestellen

Ist einem ein Internethändler nicht bekannt, sollte man die Seite immer genau prüfen, bevor man dort etwas bestellt oder seine Personalien hinterlässt. So kann man beispielsweise den Namen des in eine Suchmaschine eingeben. Auf diese Weise lässt sich meist schnell feststellen, ob es bereits Berichte über betrügerische Machenschaften dieses Anbieters gibt. Ein Warnzeichen ist es auch, wenn ein Shop erst kurz existiert, denn betrügerische Seiten sind meist besonders kurzlebig. Wie lange die Website schon existiert, kann man auf Seiten wie denic.de nachschauen.

Auch ein Blick ins Impressum und in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen kann schon erste Warnhinweise geben. In Deutschland muss der Anbieter dort konkret benannt werden und auch dessen Kontaktdaten müssen angegeben sein. Ebenfalls nicht fehlen darf die Steuernummer. Die explizite Beschreibung der AGBs, sowie Widerrufs- und Rückgabeklauseln sind ebenfalls Pflicht. Fehlen diese Angaben und Informationen, sollte man vorsichtig sein.

Was Sprache, Design und Gütesiegel aussagen

Erste Hinweise auf einen gefälschten Shop können auch Sprache und Design geben. Verdächtig sind beispielsweise viele Schreibfehler oder eine fehlerhafte Grammatik. Das kann – muss aber nicht - darauf hindeuten, dass die Verkäufer im Ausland sitzen und das Portal auf die Schnelle mittels Übersetzungsprogramm bestückt haben. Auch Fehlermeldungen, Designfehler, lange Wartezeiten können auf einen Anbieter hindeuten, der mehr Wert auf das schnelle Geld als auf seriöse, langfristige Geschäfte legt.

Gütesiegel auf der Seite des Onlineshops sind übrigens nicht automatisch ein Grund, dem Anbieter zu vertrauen. Häufig nutzten Betrüger einfach die Gütesiegel renommierter Prüfinstitute, ohne dass sie diese Auszeichnungen bekommen haben. Führt ein Klick auf diese Siegel auf die Seite des Prüfinstituts, ist das Siegel wahrscheinlich echt. Ist es aber nicht verlinkt oder führt woanders hin, dann lieber Hände weg.

"Super-Schnäppchen" sind verdächtig

Vorsicht ist geboten, wenn ein Produkt in einem Ihnen unbekannten Onlineshop sehr viel günstiger angeboten wird als bei anderen Händlern. In einem solchen Fall könnte es sich um ein Lockangebot handeln, mit dem Betrüger Kunden zum Bestellen und vor allem Bezahlen animieren wollen. Hier sollte man sich dann auf jeden Fall über den Anbieter im Netz informieren.

Meiden sollte man einem unbekannte Anbieter, die als Bezahlungsoption nur Vorkasse anbieten. Denn dies ist für Betrüger die einfachste Möglichkeit, an Geld zu kommen: Sie kassieren  den Preis, dann wird aber keine Ware geliefert. Besser ist es, bei unbekannten Onlineshops per Rechnung zu bestellen, wenn dies möglich ist.

Im Zweifelsfall: Finger weg!

Wenn Sie bei einem der von Ihnen besuchten Onlinehändler oder Websites Zweifel haben, ob es sich um ein seriöses Angebot handelt, sollten Sie auf eine Bestellung verzichten. Selbst wenn nicht sicher ist, ob es sich tatsächlich um einen betrügerischen Anbieter handelt, ersparen Sie sich dadurch im Zweifelsfall viel Geld und Ärger.

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