Zum Inhalt springen
wissen.de - Das große Wissensportal
  • Wissenstests
  • Lernen & Familie
  • Gesundheit
  • Reisen
  • Natur & Umwelt
  • Technik & Mobilität
  • Leben & Lifestyle
  • Digital
wissen.de - Das große Wissensportal
  • Wissenstests
  • Lernen & Familie
  • Gesundheit
  • Reisen
  • Natur & Umwelt
  • Technik & Mobilität
  • Lexika
  • Leben & Lifestyle
  • Digital
wissen.de-Newsletter
Spannende Fakten und Wissenstests direkt in Ihr Postfach.

Leserservice

  • Shop

Info

  • AGB
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Barrierefreiheit
  • Datenschutzeinstellungen

Kontakt zur Redaktion

wissen.deErnst-Mey-Str. 8
70771 Leinfelden-Echterdingen

E-Mail: wissenschaft@konradin.de
Folgen Sie uns
Konradin Mediengruppewissenschaft.denatur.de
© 2026 wissen.de
Startseite/Digital/Artikel
Content-Management-System – was bedeutet CMS?
Bildquelle nicht angegeben
Digital

Content-Management-System – was bedeutet CMS?

pixabay.vom, jamesmarkosborne (CC0 Public Domain)
Veröffentlicht
08. März 2022
Lesezeit
4 Minuten
Rubrik
Digital
Bildschirm mit HTML-code

pixabay.vom, jamesmarkosborne (CC0 Public Domain)

Mit einem Content-Management-System ist das heute viel einfacher geworden. Es übernimmt alle grundlegenden Aufgaben für die Erstellung einer Webseite, die Speicherung von Bildern für die Webseite und viele andere Aufgaben. Kein Webseitenbetreiber muss heute mehr Programmierkenntnisse oder spezielle technische Kenntnisse haben, um eine hochwertige Webseite zu erstellen.

Wie funktioniert ein CMS?

Wer eine Internetseite erstellen und online bringen will, braucht eine entsprechend codierte Datei, eine sogenannte HTML-Datei. Diese HTML-Datei zu schreiben erfordert umfangreiche Programmierkenntnisse. Die fertige Datei muss dann auf einen Server hochgeladen werden. Das ist kompliziert und zeitaufwendig. Für ein brauchbares Ergebnis sind umfangreiche HTML-Kenntnisse erforderlich.

Wordpress-Formular

pixabay.com, pixelcreatures (CC0 Public Domain)

Die Benutzeroberfläche eines CMS macht das viel einfacher. Für die Eingabe von Inhalten steht den Erstellern einer Webseite eine Benutzeroberfläche zur Verfügung, die der von Microsoft Word sehr ähnlich ist. Dort stehen viele Funktionen einfach per Mausklick zur Verfügung. Das ist natürlich wesentlich einfacher, denn es sind keinerlei spezielle Kenntnisse notwendig und vor allem keine Programmierkenntnisse. Bilder lassen sich einfach hochladen, verwalten und auf der Seite platzieren.

Für den Betrieb der Internetseite ist ein Server notwendig. Erst wenn die Seite über einen Server läuft und „gehostet“ wird, ist sie für Internetnutzer sichtbar. Dabei besteht die Möglichkeit, die Seite auf einem eigenen Server zu installieren oder auf dem Server eines Anbieters für Hosting. Der Anwender erhält dann Zugang, um seine Seite zu erstellen zu verwalten. Mit einem speziellen CMS-Hosting stehen den Seitenbetreibern schon direkt alle notwendigen Tools für das CMS zur Verfügung. Dabei haben sie bei den meisten Anbietern eine große Auswahl an verschiedenen Content-Management-Systemen, wie Wordpress, Typo3, Drupal oder Joomla.

Backend und Frontend

Content-Management-Systeme bestehen technisch betrachtet aus zwei wesentlichen Teilen: CMA und CDA.

In diesem Teil arbeiten die Webseitenbetreiber an ihrem Internetauftritt. Sie verwalten die Seite und fügen Inhalte hinzu oder entfernen sie wieder.

Das ist ein Prozess, der im Backend abläuft. Dort übernimmt das CMS die Inhalte, speichert sie korrekt, sodass sie dann für die Besucher der Webseite sichtbar sind.

Mit diesen beiden Bestandteilen ist es sehr einfach eine Webseite zu erstellen und zu pflegen.

Gängige CMS

Das wohl beliebteste CMS ist Wordpress. Sein Marktanteil liegt bei mehr als 60 Prozent. Es ist das bekannteste und erfolgreichste CMS überhaupt.

Wordpress ist ein Open-Source-Content-Management-System und damit kostenlos. Neben Wordpress gibt es noch weitere CMS, die sehr beliebt sind: Drupal, Joomla, Magento (insbesondere für eCommerce) Squarespace, TYPO3 oder Wix. Es gibt noch viele weitere CMS, die weniger bekannt sind. Sie sind häufig für ganz spezielle Anwendungen vorgesehen und richten sich in erster Linie an große Unternehmen.

Welche Arten von Webseiten lassen sich mit CMS erstellen?

Content-Management-Systeme lassen sich vielfältig einsetzen. Einige sind speziell für eCommerce-Seitenbetreiber entwickelt worden, wie Magento zum Beispiel. Mit den meisten anderen lässt sich so ziemlich jede Art von Internetauftritt realisieren. Sie eignen sich zum Erstellen von:

Ein CMS einführen

Bei der Einführung eines neuen CMS ist mit einem höheren Arbeitsaufwand zu rechnen. Je nach Unternehmensgröße und Anzahl derjenigen, die mit dem System arbeiten werden, sind umfangreiche Schulungen erforderlich, damit die Mitarbeiter mit dem System arbeiten können. Dann ist es notwendig, die Software zu installieren und den Ansprüchen entsprechend zu konfigurieren und im laufenden Betrieb zu warten. Sind die ersten Schritte mit dem neuen CMS gemacht, hängt der weitere Arbeitsaufwand von der Seitengröße und der Content-Menge ab. In Onlineshops beispielsweise sind ständig Änderungen vorzunehmen, weil Produkte einzupflegen oder Preise zu ändern sind.

Welche Vorteile hat ein CMS?

Wenn eine Webseite viele Inhalte hat und sehr umfangreich ist, lohnt sich der Aufwand für ein CMS auf jeden Fall. Wer nur eine kleinere Seite hat mit einem weniger umfangreichen Angebot, muss Nutzen und Aufwand gut gegeneinander abwägen.

Einige der CMS sind kostenlos. Damit lassen sich Inhalte schnell und unkompliziert immer wieder verändern und verwalten. Das kann die Produktivität eines Unternehmens stark steigern. Es sind weder Programmierkenntnisse erforderlich, noch muss jemand den Code der Webseite verändern. Bei Problemen hilft eine große Community. Die großen CMS bieten unzählige Module und Komponenten an, die den Funktionsumfang noch erweitern. Teilweise sind die schnell und einfach installierten Komponenten kostenpflichtig.

Welche Nachteile hat ein CMS?

CMS bieten den Anwendern viele Vorteile. Doch es gibt auch ein paar Nachteile. Die Einführung eines CMS ist ein großer Aufwand für Seitenbetreiber. Teilweise müssen Arbeitsabläufe geändert werden, die Software muss ordnungsgemäß installiert sein, muss eingerichtet und gepflegt werden. Zudem sind CMS teilweise sehr komplex und damit auch anfällig für Fehler. Die Systeme sind zwar kostenlos, doch durch Schulung der Mitarbeiter, Pflege der Software und kostenpflichtige Erweiterungen können teilweise enorme Folgekosten entstehen.

Weitere Artikel auf wissenschaft.de

Footer Menu Main

Footer Menu Legal

Mehr aus Digital

Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Digital.

Alle Digital-Artikel
KI-Forscher warnen: LLM-Entwicklung ohne Sicherheitsmechanismen „gefährlich"
Digital

KI-Forscher warnen: LLM-Entwicklung ohne Sicherheitsmechanismen „gefährlich"

13. Oktober 2026

Ein Wissenschaftler vergleicht die Entwicklung von KI-Sprachmodellen ohne wirksame Sicherheitsvorkehrungen mit einem Sportwagen ohne Bremsen. Die Debatte um Selbstregulierung der Tech-Konzerne gewinnt an Schärfe.

Yoshua Bengio schlägt KI-Architektur vor, die nicht lügt
Digital

Yoshua Bengio schlägt KI-Architektur vor, die nicht lügt

12. Oktober 2026

Der Turing-Award-Träger präsentiert mit 'Scientist AI' ein radikal neues Trainingskonzept: Aussagen werden als Behauptungen attributiert statt als Fakten übernommen. Ziel ist eine KI, bei der Ehrlichkeit und Leistung…

Wenn Claude den Doktoranden ersetzt: Ein Professor, eine KI, ein Paper
Digital

Wenn Claude den Doktoranden ersetzt: Ein Professor, eine KI, ein Paper

12. Oktober 2026

Ein Wissenschaftler beschreibt auf Mastodon, wie er heute Forschungspapiere erstellt: Der Professor gibt die Richtung vor, Claude übernimmt Theorie und Experimente. Was bedeutet das für die nächste Generation?

KI-Systeme zeigen gespaltene Fähigkeiten in Mathematik: Beweis versus Erklärung
Digital

KI-Systeme zeigen gespaltene Fähigkeiten in Mathematik: Beweis versus Erklärung

9. Oktober 2026

OpenAI-Modelle überzeugen beim formalen Beweisen, während Claude verständlichere mathematische Texte verfasst. Ein Experiment mit dem Unique-Games-Problem zeigt fundamental unterschiedliche Stärken.

← Zurück zu DigitalZur Startseite