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Das neue iPhone 14 wird farbenfroher und leistungsfähiger
Bildquelle nicht angegeben
Digital

Das neue iPhone 14 wird farbenfroher und leistungsfähiger

pixabay.com, LUNEMax (CC0 Creative Commons)
Veröffentlicht
12. September 2022
Lesezeit
5 Minuten
Rubrik
Digital
Symbolbild iPhone 14

pixabay.com, LUNEMax (CC0 Creative Commons)

Design fast wie das 13er, doch es gibt neue Farben

Endlich ist der Nachfolger des iPhone 13 auf dem Markt. Das iPhone 14 sieht rein optisch kaum anders als sein Vorgänger aus. Ein kantiges Design, 6,1-Zoll-Display und identische Display-Ein­ker­bung.

Auch dieses neue iPhone ist erneut Geschmackssache und wirkt äußerst breit. Doch die neuen Farben haben es in sich. Wer möchte, kann sich sein iPhone 14 beispielsweise in Blau, Mitternacht-Schwarz, Violett, Polarstern oder (PRODUCT)RED kaufen. Damit verschwinden erstmals die vorher beliebten Gold- und Rosétöne. Stattdessen wird das neue iPhone 14 farblich solider. Bei den anderen iPhone-14-Modellen sind Gold und Silber jedoch noch erhältlich, genauso wie ein extravaganter Dunkellilaton.

Bei den Maßen ist sich das iPhone 14 ebenfalls treu geblieben. Mit einer Länge von 146,7 Millimetern, einer Breite von 71,5 Millimetern und einer Dicke von 7,8 Millimetern ist es fast ein iPhone-13-Zwilling. Nur die Dicke hat sich um 0,1 Millimeter reduziert. Auch das Gewicht ging um ein Gramm herunter. Während das iPhone 14 172 Gramm wiegt, lag das Gewicht des Vorgängers noch bei 173 Gramm. Beim Material ist sich Apple treu geblieben, denn auch das iPhone 14 besteht aus Aluminium.

Bewährter Prozessor bleibt beim iPhone 14

Viele Apple-Fans dachten, dass sich der Tech-Gigant beim iPhone 14 für einen neuen Prozessor entscheidet. Doch hier blieb Apple bei seinem Standard aus den letzten Jahren und setzt auf den A15-Prozessor (anders als bei den Laptop-Modellen, denn hierfür stellte Apple unlängst neue Hochleistungsprozessoren vor). Im iPhone 14 schlummert jedoch das deutlich leistungsstärkere 5-Kern-GPU-Modell statt der 4-Kern-GPU-Variante des iPhone 13 Pro. Wer sich mehr Leistung wünscht, muss vom iPhone 14 auf das Pro- oder das Pro-Max-Modell wechseln, denn hier gibt es den A16-Chip. Doch der Arbeitsspeicher ist beim iPhone 14 größer. Hier dürfen sich Kunden über sechs Gigabyte freuen, während es beim iPhone 13 nur vier Gigabyte waren.

Neuheiten bei der Frontkamera: Autofokus ist jetzt inklusive

Das Zwei-Kamera-System mit zwölf Mega­pixeln bei der Hauptkamera sowie Weit­win­kel­kamera bleibt auch beim iPhone 14. Unterschiede gibt es hingegen bei der Blende. Das iPhone 13 hatte noch eine f/1.6-, das neue Modell hat eine f/1.5-Blende. Damit lassen sich noch klarere Bilder mit reduziertem Bildrauschen fotografieren.

Beim Zoom hat sich das iPhone 14 nicht geändert, denn es gibt auch hier den zweifachen optischen und den bis zu fünffachen digitalen Zoom. Die Möglichkeiten für Videoaufnahmen sind in der Basisvariante des iPhones 14 ebenfalls gleich geblieben. Nur das Plus-Modell hat einen zusätzlichen Action-Modus erhalten, der ideal zum Filmen schneller Bewegungen ist.

Neu ist die Frontkamera bei den iPhone-14-Modellen. Sie hat fortan einen Autofokus und eine veränderte Blendengröße. Gab es beim iPhone 13 hier noch eine f/2.2-, hat das iPhone 14 nun eine f/1.9-Blende.

iPhone 14 mit neuem Feature: Satellitenkommunikation für den Notfall

Das iPhone 14 hat erstmals ein neues Feature für Notfälle. Im Notfall lässt sich darüber eine SMS absetzen, wenn beispielsweise kein Mobilfunkempfang besteht. In den Genuss kommen jedoch nur Kunden in Kanada und den USA (aus rechtlichen und technischen Gründen). Wie Apple bekannt gab, ist der Service für zwei Jahre kostenlos, danach könnte daran ein Gebührenmodell geknüpft werden.

Auch an die Benutzerfreundlichkeit dieses Features wurde gedacht. Im Notfall gibt es eine glasklare Anleitung auf dem Display, wie sich Smartphone-Nutzer mit dem nächsten Satelliten verbinden und ihren Notruf beziehungsweise die Notruf-SMS absetzen können.

Keine SIM-Karten mehr, zumindest für US-Nutzer

Erstmals gibt es für die iPhone-14-Modelle keine SIM-Karte mehr, zumindest in den USA. Hier werden fortan eSIMs genutzt und auf den physischen Karten-Slot verzichtet. Kunden in Deutschland jedoch erhalten nach wie vor das iPhone mit ihrem bekannten SIM-Karten-Zugang.

Interessanter Sicherheitsmodus beim neuen iPhone 14

Apple hat auch an das Thema Sicherheit bei seinen neuen iPhones gedacht. So wurden innovative Sensoren wie der Dual-Core-Beschleunigungssensor integriert. Sie registrieren beispielsweise, wenn Nutzer in einen Autounfall involviert sind oder einen Sturz erlitten haben. „Crash Detection“ ist nach über zwölf Jahren iPhone-Geschichte eine weitere Innovation, die im Notfall automatisch gewünschte Kontakte benachrichtigt. Diese Funktion ist nicht nur beim neuen iPhone 14, sondern auch bei der Apple Watch zu finden.

Tests in der Praxis zeigen, dass sich Apple bei der Sensorik auf die Erkennung von vier Autounfallarten fokussiert: Seitenaufprall, Überschlag, Heckaufprall und Frontalaufprall. Bislang funktionierte die Erkennung bei der Mehrzahl gängiger Fahrzeugtypen wie SUV, Pkw oder Pick-ups. Untersuchungen mit Kraftfahrzeugen auf dem deutschen Markt gibt es hingegen (noch) nicht.

iPhone-Kameraobjektive

pixabay.com, Touka_Hogimoto (CC0 Creative Commons)

Das bleibt gleich

Das iPhone 14 hat viele Features, welche sich schon beim iPhone 13 und anderen Modellen bewährt haben. Dazu gehören die 5.0-Bluetooth-Verbindung, die induktive Ladefunktion und die Ladeleistung von 20 Watt. Beim Mobilfunkstandard setzt das iPhone 14 auf GSM, EDGE, HSPA+, LTE sowie 5G und übernimmt die Features des iPhone 13. Der WLAN-Standard hat sich mit Wi-Fi 6 (802.11 a/b/g/n/ac/ax) ebenfalls beim neuen Modell nicht geändert.

Wasserdichtigkeit und Staubschutz gehören auch beim iPhone 14 dazu. Auch die allgemeingültige Schutzklasse ist mit IP68 gleich geblieben.

iPhone 14 wird teurer als die Vorgänger

Wer sich eines der neuen iPhone-14-Modelle sichern möchte, muss etwas tiefer in die Tasche greifen. Die günstigsten Modelle mit einem Speicher von 128 Gigabyte kosten fast 1.000 Euro zum Neupreis. Die Plus-Modelle sind mit mehr als 1.140 Euro noch preisintensiver. Zum Vergleich dazu: Das iPhone 13 war mit 899 Euro in der Basisversion 100 Euro günstiger.

Die neuen Preise sind die höchsten für eine iPhone-Neueinführung, die es bislang in der Apple-Historie in Deutschland gegeben hat. Wer sich schon jetzt ein Modell sichern möchte, kann bei Händlern bereits Vorbestellungen ab dem 9. September aufgeben.

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