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Der Entenfuß-Wärmetauscher
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Digital

Der Entenfuß-Wärmetauscher

Um den Energieverlust möglichst klein zu halten, hat die Natur Enten, Pinguine und viele andere in kalten Gebieten lebende Vögel mit einem faszinierenden System ausgestattet. Die Tiere haben einen natürlichen Wärmetauscher. Dadurch sind ihre Füße immer kalt.
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
1 Minute
Rubrik
Digital
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Um den Energieverlust möglichst klein zu halten, hat die Natur Enten, Pinguine und viele andere in kalten Gebieten lebende Vögel mit einem faszinierenden System ausgestattet. Die Tiere haben einen natürlichen Wärmetauscher. Dadurch sind ihre Füße immer kalt.

Das Blut der Vögel wird abgekühlt, bevor es in die Füße gelangt, so dass keine Wärme verloren geht und die Füße immer Umgebungstemperatur besitzen. Die Arterie, die das Blut vom warmen Körper in den kalten Fuß führt, liegt eng neben der Vene, die das Blut zurück in den Körper leitet.

Wenn das Blut gut gekühlt wieder zurück fließt, wird es durch die warme Arterie und zahlreiche andere Blutgefäße wieder aufgeheizt. Die kalten Füße haben den zusätzlichen Vorteil, dass sie auf dem Eis nicht anfrieren.

Der Mensch macht sich diesen Mechanismus zunutze, um Energie zu sparen. Mit ganz ähnlich gebauten Wärmetauschern entnimmt man zum Beispiel der Abluft oder dem Abwasser eines Hauses die Restwärme und nutzt diese mit Wärmepumpen wieder zum Heizen.

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