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Der Marktplatz von DHL Allyouneed feiert seinen 7. Geburtstag - ein Ausblick
Bildquelle nicht angegeben
Digital

Der Marktplatz von DHL Allyouneed feiert seinen 7. Geburtstag - ein Ausblick

Sieben Jahre sind für eine Online-Plattform ein durchaus stolzes Alter. Gerade im Bereich eCommerce gehen viele Start-Ups in den ersten Jahren wieder unter. Schließlich gibt es hier Konkurrenten, die zu den Big Playern gehören. Trotzdem hat sich allyouneed.com in den letzten Jahren nicht nur behaupten können. Nach…
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
4 Minuten
Rubrik
Digital

Sieben Jahre sind für eine Online-Plattform ein durchaus stolzes Alter. Gerade im Bereich eCommerce gehen viele Start-Ups in den ersten Jahren wieder unter. Schließlich gibt es hier Konkurrenten, die zu den Big Playern gehören. Trotzdem hat sich allyouneed.com in den letzten Jahren nicht nur behaupten können. Nach der Gründung kam es relativ schnell zum Einstieg der Deutschen Post in das Portal. Eine strategische Partnerschaft, die vielversprechende Ansätze mitgebracht hat. Schließlich gehört die Post nicht nur zum deutschlandweit bekannten Briefversender. Mit DHL brachte der Einstieg der Post einen wichtigen Logistiker mit.

Wie hat sich allyouneed.com in den letzten Jahren entwickelt? Die Plattform ist ein Online Shopping Portal, das auf den ersten Blick wie ein klassischer Onlineshop wirkt. Besonderheiten fallen auf den zweiten Blick auf. Denn allyouneed.com ist ein Marktplatz – und damit eine Plattform für Shops, welche Verbrauchern Produkte anbieten. Der Vorteil: Nutzer können sich immer für das günstigste Angebot entscheiden und haben so die Chance auf vorteilhafte Deals. Gleichzeitig ist über allyouneed.com das Zahlen mittels Postpay möglich.

Artikelbild

pixabay.com, Tumisu (CC0)

Die Konkurrenz ist riesig

12,5 Prozent – so stark hat der Onlinehandel im Jahr 2016 laut EHI Retail Institute zugelegt. Mittlerweile werden in diesem Bereich mehr als 50 Milliarden Euro umgesetzt. Eigentlich – so die erste Vermutung – keine schlechten Voraussetzungen, um als Marktplatz in Erscheinung zu treten. Das Problem ist nicht nur die Nachfrage. Im Onlinehandel hat die Konkurrenz ein Wort mitzureden. Und im Fall von allyouneed.com geht es zum Beispiel um Amazon oder die Plattform Ebay. Beide haben sich fest etabliert und bedienen ein Millionenpublikum.

Wie steht Allyouneed da? Im direkten Vergleich mit dem Branchenriesen wird sich der Marktplatz geschlagen geben müssen. Aber: 4,5 Millionen potenzielle Kunden sind für Händler durchaus ein Argument. Und machen Allyouneed zu einem großen deutschen Marktplatz. Händler profitieren von der Reichweite des Marktplatzes und natürlich den strategischen Partnern dahinter. Gleichzeitig dürften die Konditionen eine Anmeldung zusätzlich interessant machen, da Allyouneed für die ersten 12 Monate auf die Grundgebühr verzichtet.

Welche Merkmale sollte ein Online-Marktplatz heute aufweisen?

Was macht einen guten Marktplatz im Netz aus? Auf der Suche nach dieser Formel sind viele Gründer. Schließlich hängt deren Erfolg am Ende davon ab, diese Formel auch zu finden. In Anbetracht der Tatsache, wie die Konkurrenten aussehen, gibt es kaum Spielraum für Fehler. Grundsätzlich gehören die Punkte:

zu wichtigen Aspekten, welche über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Dabei kann ein Marktplatz die genannten Bereiche nur zum Teil steuern. Der Grund: Ein reiner Marktplatz darf nicht als Shop verstandenen werden – er tritt als Schnittstelle zwischen Einzelhändler und Verbraucher auf.

Aus Sicht der Kunden sind die genannten Punkte aber entscheidend dafür, ob die Angebote im Marktplatz interessant werden oder nicht.

Wie wird sich das Online-Shopping generell entwickeln?

Der Blick in die Glaskugel – anders kann die Frage nach der Zukunft des Online Shoppings eigentlich nicht gewertet werden. Mittlerweile ist dieser Bereich so dynamisch geworden, dass sich Trends teilweise sehr schnell überholen. Während vor drei Jahren Mobile Shopping kaum eine Rolle spielte, ist die Verknüpfung von Onlineshop und Handyapp heute kaum noch für erfolgreiche Plattformen wegzudenken.

Und dieser Bereich wirdsicherlich noch an Bedeutung gewinnen. Denkbar wäre beispielsweise eine Verknüpfung von Bild und Einkauf. Kunden sehen ein interessantes Produkt – zum Beispiel eine Handtasche – und fotografieren diese ab. Eine Software sucht anschließend direkt im Netz nach dem besten Angebot. Ebenfalls als Trend zeichnet sich die Implementierung der VR ins Online Shopping ab. Hiermit können Marktplätze und Onlineshops ihren Kunden ein 3-D-Einkaufserlebnis vermitteln.

Statt wie bisher durchs Angebot zu klicken, können sich Käufer in Zukunft vielleicht durch ein virtuelles Warenhaus bewegen. Wer diese Idee weiterentwickelt und die Möglichkeiten virtueller Avatare in Betracht zieht, kann die Retourenquote senken – wenn sich Bekleidung am Avatar direkt online „ausprobieren“ lässt.

Artikelbild

pixabay.com, TooMuchCoffeeMan (CC0)

Fazit: Alles Gute allyouneed.com für die Zukunft

Online Shopping ist ein Phänomen, das sich schon lange aus seiner Nische herausgewagt hat. Heute werden im Versandhandel übers Internet jedes Jahr wachsende Umsätze in Milliardenhöhe gemacht. Eine Entwicklung, an die vor 10 Jahren wahrscheinlich kaum jemand gedacht hat. Inzwischen konkurrieren unzählige Shops miteinander – und versuchen Branchenriesen wie Amazon Konkurrenz zu machen.

Dabei entscheiden sich einige Unternehmen bewusst gegen den Auftritt als Shop. Sie stellen ihre Reichweite als Marktplatz zur Verfügung. Das Geschäftsmodell beruht im Wesentlichen auf den Provisionen/Gebühren, die Händler zahlen. Allyouneed.com setzt erfolgreich auf diesen Trend. Ein moderner Auftritt, viele Produkte und diverse Deals sorgen für interessante Angebote. Um auch in Zukunft mitreden zu können, muss die Plattform Trends früh erkennen und aufs richtige „Pferd“ setzen. Die Konkurrenz in diesem Bereich ist nämlich mehr als nur bekannt

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