Der Shopping-Assistent
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Der Shopping-Assistent

Bild: Foto: Raimond Spekking, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Das G 1 hat ähnliche Maße wie das iPhone. Nur etwas dicker ist es – und mit knapp 160 Gramm um etwa 25 Gramm schwergewichtiger. Der auffallendste äußere Unterschied ist das ausschiebbare Touchscreen-Display, hinter dem sich die fünfzeilige deutsche QWERTZ-Tastatur mit Trackball verbirgt. Umlaute und Sonderzeichen müssen allerdings – wie beim iPhone – über den Touchscreen aufgerufen werden. Besonders beim schnellen Schreiben offenbart sich eine Schwäche des G 1: Die Tasten sind etwas flach und bieten keinen Halt. Die Bedienung über Touchscreen und Trackball ist dagegen einfach und präzise. Und die Konfiguration bei Nutzung von Google-Angeboten wie Mail, Kontakte oder Kalender ist leicht.

Touchscreen zum Ausschieben

Das G 1 hat ähnliche Maße wie das iPhone. Nur etwas dicker ist es – und mit knapp 160 Gramm um etwa 25 Gramm schwergewichtiger. Der auffallendste äußere Unterschied ist das ausschiebbare Touchscreen-Display, hinter dem sich die fünfzeilige deutsche QWERTZ-Tastatur mit Trackball verbirgt. Umlaute und Sonderzeichen müssen allerdings – wie beim iPhone – über den Touchscreen aufgerufen werden. Besonders beim schnellen Schreiben offenbart sich eine Schwäche des G 1: Die Tasten sind etwas flach und bieten keinen Halt. Die Bedienung über Touchscreen und Trackball ist dagegen einfach und präzise. Und die Konfiguration bei Nutzung von Google-Angeboten wie Mail, Kontakte oder Kalender ist leicht.

Einfach im Netz unterwegs

Punkten kann das G1 mit dem neuen Google-Betriebssystem „Android“. Es bietet unter anderem eine intuitiv nutzbare Bedienoberfläche, einen direkten Zugang zur Google-Suche und zu zahlreichen Anwendungen von unabhängigen Anbietern über den Android-Marktplatz (Android-Market).

Der Browser des G 1 lädt Internetseiten sehr schnell. Wie der Mitbewerber Blackberry ist das Gerät ständig mit dem Internet verbunden. E-Mails, die über den Service Google Mail™ hereinkommen, werden automatisch und direkt auf das Gerät gepusht. Auch andere E-Mail Dienste wie POP3 und IMAP können mit dem G1 genutzt werden.

Die Navigation im Internet ist nutzerfreundlich. Beliebige Ausschnitte von Internetseiten lassen sich einfach durch Berühren des Displays vergrößern. Nutzer können mit zwei Klicks auf den Trackball direkt eine auf einer Webseite angegebene Telefonnummer anrufen und Favoriten anlegen.

Mehrere Browserfenster lassen sich parallel offen halten, Seiten und Seitenelemente einfach kopieren und in eine Datei einfügen oder einen Link bequem weiterleiten. Ebenso unkompliziert ist der Navigationsdienst Google Maps zu nutzen. Mit ihm lässt sich schnell der aktuelle Standort oder Adressen von Hotels, Restaurants oder Kinos finden.

Nützliches auf dem Android-Markplatz

Über die Internetplattform von Android-Market lassen sich für das G 1 bereits jetzt mehrere hundert Anwendungsprogramme herunterladen. Und neue Dienste und Anwendungen sollen hinzu kommen. Zu den drei interessantesten gehören „ShopSavvy“, „Wikitude“ und „Cab4me“.

ShopSavvy

Bei ShopSavvy handelt es sich um einen mobilen Shopping-Assistenten. Das Prinzip ist einfach: Nutzer scannen einfach den Barcode eines ausgewählten Produkts mit der Kamera des G1 und ShopSavvy liefert Produktinfos und sucht sekundenschnell in Online-Shops und per Standorterkennung in nahe gelegenen Geschäften nach dem günstigsten Preis.

Wikitude

Wikitude verbindet die Vorzüge von Google Maps und Wikipedia. Es bietet Beschreibungen von weltweit etwa 350.000 Sehenswürdigkeiten. Knapp ein Drittel davon liegt schon in deutscher

Sprache vor. Ein Vorteil der Anwendung ist der spezielle Kamera-Modus: Er projiziert die Sehenswürdigkeiten der Umgebung in das Suchbild der Kamera des G1. Diese erscheinen dann als Punkte in der betrachteten Landschaft – auf Wunsch mit den zugehörigen Informationen aus Wikipedia.

Cab4me

Wer unterwegs in einer fremden Stadt ist und die passende Rufnummer für ein Taxi nicht parat hat, dem hilft das Programm cab4me. Anhand des aktuellen Standorts ermittelt es über die eigene Datenbank und eine Google-Suche lokale Taxiunternehmen. Mittels GPS-Signal wird die Position des Nutzers geortet und auf der Karte von Google Maps angezeigt. Anschließend genügt ein Klick und eine Liste der lokalen Taxiunternehmen erscheint, samt nützlichen Zusatzinformationen zu verfügbaren Fahrzeug- und Bezahlmöglichkeiten oder Bewertungen anderer cab4me-Benutzern. Jetzt braucht man nur noch ein Taxiunternehmen auswählen und cab4me startet automatisch einen Anruf. Wer nicht darauf warten möchte, macht sich einfach auf den Weg zu einem der auf der Karte angezeigten Taxistände in der Umgebung.

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