Zum Inhalt springen
wissen.de - Das große Wissensportal
  • Wissenstests
  • Lernen & Familie
  • Gesundheit
  • Reisen
  • Natur & Umwelt
  • Technik & Mobilität
  • Leben & Lifestyle
  • Digital
wissen.de - Das große Wissensportal
  • Wissenstests
  • Lernen & Familie
  • Gesundheit
  • Reisen
  • Natur & Umwelt
  • Technik & Mobilität
  • Lexika
  • Leben & Lifestyle
  • Digital
wissen.de-Newsletter
Spannende Fakten und Wissenstests direkt in Ihr Postfach.

Leserservice

  • Shop

Info

  • AGB
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Barrierefreiheit
  • Datenschutzeinstellungen

Kontakt zur Redaktion

wissen.deErnst-Mey-Str. 8
70771 Leinfelden-Echterdingen

E-Mail: wissenschaft@konradin.de
Folgen Sie uns
Konradin Mediengruppewissenschaft.denatur.de
© 2026 wissen.de
Startseite/Digital/Artikel
Digitale "Amnesie": Warum Mittippen und Zuhören oft nicht klappt
Bildquelle nicht angegeben
Digital

Digitale "Amnesie": Warum Mittippen und Zuhören oft nicht klappt

Das kann durchaus sinnvoll sein, vor allem, wenn uns die Fakten völlig neu sind: "Das menschliche Erinnerungsvermögen ist begrenzt. Wer nur zuhört und auf sein Gedächtnis vertraut, sollte wissen, dass der Transfer vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis ein schwieriger Prozess ist und davon abhängt, wie gut wir uns…
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
2 Minuten
Rubrik
Digital
Artikelbild

thinkstock.com, boggy22

Mitschreiben als Gedächtnisstütze

Das kann durchaus sinnvoll sein, vor allem, wenn uns die Fakten völlig neu sind: "Das menschliche Erinnerungsvermögen ist begrenzt. Wer nur zuhört und auf sein Gedächtnis vertraut, sollte wissen, dass der Transfer vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis ein schwieriger Prozess ist und davon abhängt, wie gut wir uns bereits im jeweiligen Thema auskennen", erklärt Gorkan Ahmetoglu, Dozent für Arbeitspsychologie am University College London.

Deshalb haben Generationen von Schülern und Studenten das Mitschreiben genutzt, um sich neue Informationen zu merken und sie später in Ruhe noch mal nachlesen und lernen zu können. Das handschriftliche Notieren hat den zusätzlichen Vorteil, dass sich das Gehörte durch das Schreiben noch besser einprägt – im Idealfall. Theoretisch müsste dies auch beim Mittippen der Fall sein, sollte man meinen.

Multitasking funktioniert nicht

Doch wie Studien zeigen, scheint das Tippen bei vielen Menschen doch noch mehr Aufmerksamkeit zu beanspruchen als die Mitschrift per Hand. Und das kann Folgen haben, warnen Experten. Denn viele Menschen überschätzen ihre Fähigkeiten zum Multitasking. Wer seine Gedanken in ein mobiles Gerät tippt, kann dem Geschehen um sich herum oft nicht mehr richtig folgen.

In einer vom Kaspersky Lab beauftragten weltweiten Umfrage gab immerhin jeder Zweite in Deutschland und Europa an, dass er während des Tippens seiner Meeting-Notizen nicht mehr alles mitbekommt, was besprochen wird. Als Folge werden Fakten zwar mitgeschrieben, aber im Gedächtnis landet von alledem kaum etwas. Wir leiden sozusagen unter einer "digitalen Amnesie" und sind komplett von dem abhängig, was wir unserem digitalen Helfer anvertraut haben.

"Zwar gibt es in Unternehmen inzwischen eine große Toleranz bei die Verwendung digitaler Geräte in Meetings", sagt Holger Suhl vom Kaspersky Lab. "Doch die Grenze ist dann erreicht, wenn eine Besprechung wiederholt werden muss, weil sich keiner mehr an das Gesagte erinnern kann."

Weitere Artikel auf wissenschaft.de

Footer Menu Main

Footer Menu Legal

Mehr aus Digital

Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Digital.

Alle Digital-Artikel
KI-Forscher warnen: LLM-Entwicklung ohne Sicherheitsmechanismen „gefährlich"
Digital

KI-Forscher warnen: LLM-Entwicklung ohne Sicherheitsmechanismen „gefährlich"

13. Oktober 2026

Ein Wissenschaftler vergleicht die Entwicklung von KI-Sprachmodellen ohne wirksame Sicherheitsvorkehrungen mit einem Sportwagen ohne Bremsen. Die Debatte um Selbstregulierung der Tech-Konzerne gewinnt an Schärfe.

Yoshua Bengio schlägt KI-Architektur vor, die nicht lügt
Digital

Yoshua Bengio schlägt KI-Architektur vor, die nicht lügt

12. Oktober 2026

Der Turing-Award-Träger präsentiert mit 'Scientist AI' ein radikal neues Trainingskonzept: Aussagen werden als Behauptungen attributiert statt als Fakten übernommen. Ziel ist eine KI, bei der Ehrlichkeit und Leistung…

Wenn Claude den Doktoranden ersetzt: Ein Professor, eine KI, ein Paper
Digital

Wenn Claude den Doktoranden ersetzt: Ein Professor, eine KI, ein Paper

12. Oktober 2026

Ein Wissenschaftler beschreibt auf Mastodon, wie er heute Forschungspapiere erstellt: Der Professor gibt die Richtung vor, Claude übernimmt Theorie und Experimente. Was bedeutet das für die nächste Generation?

KI-Systeme zeigen gespaltene Fähigkeiten in Mathematik: Beweis versus Erklärung
Digital

KI-Systeme zeigen gespaltene Fähigkeiten in Mathematik: Beweis versus Erklärung

9. Oktober 2026

OpenAI-Modelle überzeugen beim formalen Beweisen, während Claude verständlichere mathematische Texte verfasst. Ein Experiment mit dem Unique-Games-Problem zeigt fundamental unterschiedliche Stärken.

← Zurück zu DigitalZur Startseite