Hintergrund zum Film
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Hintergrund zum Film

Bild: Foto: c-g., CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Nachdem Tracey Durning, Nachrichtenproduzentin von „Primetime Live“, in der Los Angeles Times einen kleinen Artikel über Erin Gruwell und die Freedom Writers gelesen hatte, war sie neugierig genug, um selbst nach Long Beach zu fahren und direkt vor Ort mehr über diese Lehrerin und ihre eklektische Schülertruppe in Erfahrung zu bringen.

„Irgendetwas an diesem Artikel hat mich nicht losgelassen; also wollte ich Erin und die „Freedom Writers“ persönlich kennen lernen – und war vollkommen begeistert“, erinnert sich Durning, die für den Spielfilm als ausführende Produzentin verantwortlich zeichnet. „Sie haben mich sehr beeindruckt, durch ihre Energie, Intelligenz und ihr ganz besonderes Verständnis in Rassenfragen und der Toleranz. Ich war dermaßen beeindruckt und berührt, dass mich augenblicklich klar wurde: daraus muss ich einen Beitrag für die Nachrichten machen.“

Der Regisseur und Oscar-nominierte Drehbuchautor Richard LaGravenese sah diesen Beitrag bei „Primetime Live“; auch er fühlte sich von dieser wahren Geschichte inspiriert und erkannte sogleich das Potential für einen Spielfilm. „Dieser Beitrag hat mich sehr ergriffen, denn er handelte davon, wie das Leben dieser Jugendlichen durch die Hingabe einer Lehrerin verwandelt wird“, berichtet LaGravenese. „Daraufhin las ich die gesammelten Werke der von den Schülern verfassten Tagebücher – und rief auf der Stelle meine Produzentin Stacey Sher an um ihr zu sagen, dass wir dieses Projekt wahr werden lassen müssen.“

Eine einzelne Person kann Bemerkenswertes leisten

Produzentin Sher meint: „Wir wollten diesen Film unter anderem deswegen verwirklichen, weil er davon spricht, dass auch eine einzelne Person wirklich Bemerkenswertes leisten kann. Erin Gruwell ist eine Heldin, und genau wie sie kann jeder andere auch ein Held sein. Sie hatte Angst, wusste aber, dass man etwas tun muss – und sie konnte die Kids nicht einfach im Stich lassen. Also vermittelte sie ihnen das Rüstzeug, mit dem sie sich selbst helfen konnten.“

Am meisten war LaGravenese davon beeindruckt, dass es hier nicht um eine erfahrene Lehrerin ging, die ihre jugendlichen Schüler „rettet“, sondern darum, dass hier Lehrer und Schüler durch Zusammenarbeit, gegenseitige Unterstützung und Respekt voneinander lernen. „Es scheint da so eine gewisse Tradition im Film zu geben: Da kommt ein grauhaariger, erfahrener Lehrer an und rettet die armen Kinder – doch in „Freedom Writers“ ist es anders. Erin hatte zu Beginn ein vollkommen unrealistisches Bild von Harmonie und Integration vor Augen – doch die innere Dynamik der Schule biegt ihre Vorstellungen schnell zurecht. Auch die Jugendlichen selbst haben Erin hinterfragt und ihr dadurch gezeigt, wie sie eine bessere Lehrerin sein kann. Es geht in diesem Film sowohl um die Schüler als auch um die Lehrerin“, meint Sher.

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