Zum Inhalt springen
wissen.de - Das große Wissensportal
  • Wissenstests
  • Lernen & Familie
  • Gesundheit
  • Reisen
  • Natur & Umwelt
  • Technik & Mobilität
  • Leben & Lifestyle
  • Digital
wissen.de - Das große Wissensportal
  • Wissenstests
  • Lernen & Familie
  • Gesundheit
  • Reisen
  • Natur & Umwelt
  • Technik & Mobilität
  • Lexika
  • Leben & Lifestyle
  • Digital
wissen.de-Newsletter
Spannende Fakten und Wissenstests direkt in Ihr Postfach.

Leserservice

  • Shop

Info

  • AGB
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Barrierefreiheit
  • Datenschutzeinstellungen

Kontakt zur Redaktion

wissen.deErnst-Mey-Str. 8
70771 Leinfelden-Echterdingen

E-Mail: wissenschaft@konradin.de
Folgen Sie uns
Konradin Mediengruppewissenschaft.denatur.de
© 2026 wissen.de
Startseite/Digital/Artikel
Künstliche Intelligenz: Wie Maschinenhirne lernen
Bildquelle nicht angegeben
Digital

Künstliche Intelligenz: Wie Maschinenhirne lernen

Unser Gehirn leistet im Alltag ständig Schwerstarbeit: Es wertet ständig unzählige Sinneseindrücke und Informationen aus, trennt Unwichtiges von Wichtigem und gleicht das Aufgenommene mit vergangenen Erfahrungen ab. Wenn wir etwas lernen, baut unser Gehirn entsprechende Verbindungen zwischen bestimmten Hirnzellen…
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
2 Minuten
Rubrik
Digital
Artikelbild

thinkstock.com, ktsimage

Unser Gehirn leistet im Alltag ständig Schwerstarbeit: Es wertet ständig unzählige Sinneseindrücke und Informationen aus, trennt Unwichtiges von Wichtigem und gleicht das Aufgenommene mit vergangenen Erfahrungen ab. Wenn wir etwas lernen, baut unser Gehirn entsprechende Verbindungen zwischen bestimmten Hirnzellen auf und verstärkt sie, je häufiger wir uns diese Tätigkeit oder Information einprägen.  Im Laufe der Zeit werden dadurch die Verknüpfungen, die für richtige oder wichtige Daten stehen, immer stärker – wir haben uns das Gelernte eingeprägt.

Aber wie lernt ein Computer? Früher konnten Rechner nur die Schritte ausführen, die in ihrem Programmcode, der Software, enthalten waren. Ihre Leistung beruhte auf vordefinierten Algorithmen. Lernfähig waren diese Programme daher nicht. Doch durch die Entwicklung künstlicher neuronaler Netze das hat sich geändert – Systemen, die nach ähnlichem Prinzip lernen wie unser Gehirn.

Wie lernt ein Computer?

Wie unser Denkorgan ist auch ein neuronales Netz aus einem hierarchischen System von miteinander verbundenen Knoten aufgebaut. Anfangs sind alle Verbindungen und Knoten noch gleich gewichtet. Doch dies ändert sich, wenn die künstliche Intelligenz nun die ersten Informationen bekommt. Nehmen wir beispielsweise einen lernfähigen Roboter. Dieser fährt geradeaus, stößt dann aber an ein Hindernis. Jetzt hat er mehrere Möglichkeiten: Er kann zurücksetzen, einfach nur stehenbleiben oder aber nach rechts oder links ausweichen.

Der Roboter probiert nun eine Aktion aus – beispielsweise zur Seite ausweichen. Das funktioniert. In seinem neuronalen Netz wird nun diese Aktion positiv verstärkt. Die Verbindung vom Knoten "Weg blockiert" zum Knoten "Ausweichen" wird verstärkt. Gelangt nun der Roboter wieder in diese Situation, wird er als erstes die Aktion probieren, die am stärksten gewichtet ist – das Ausweichen. Der Roboter hat damit gelernt, was in dieser Lage die sinnvollste Option ist.

Durch unzählige Wiederholungen in verschiedensten Situationen lernt die KI so, die jeweils richtigen Entscheidungen zu treffen. Ähnlich wie unser Gehirn lernt dieses Netzwerk durch positive Verstärkung: Bringt eine Aktion Erfolg, wird sie beibehalten. Bringt sie keinen, wird sie beim nächsten Mal verändert.  Im Laufe der Zeit verändert sich dadurch auch die Struktur ihres neuronalen Netzes: Die Verbindungen und Knoten erfolgreicher Aktionen werden immer dominanter, die erfolglosen verkümmern – genau wie in unserem Gehirn.

Weitere Artikel auf wissenschaft.de

Footer Menu Main

Footer Menu Legal

Mehr aus Digital

Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Digital.

Alle Digital-Artikel
KI-Forscher warnen: LLM-Entwicklung ohne Sicherheitsmechanismen „gefährlich"
Digital

KI-Forscher warnen: LLM-Entwicklung ohne Sicherheitsmechanismen „gefährlich"

13. Oktober 2026

Ein Wissenschaftler vergleicht die Entwicklung von KI-Sprachmodellen ohne wirksame Sicherheitsvorkehrungen mit einem Sportwagen ohne Bremsen. Die Debatte um Selbstregulierung der Tech-Konzerne gewinnt an Schärfe.

Yoshua Bengio schlägt KI-Architektur vor, die nicht lügt
Digital

Yoshua Bengio schlägt KI-Architektur vor, die nicht lügt

12. Oktober 2026

Der Turing-Award-Träger präsentiert mit 'Scientist AI' ein radikal neues Trainingskonzept: Aussagen werden als Behauptungen attributiert statt als Fakten übernommen. Ziel ist eine KI, bei der Ehrlichkeit und Leistung…

Wenn Claude den Doktoranden ersetzt: Ein Professor, eine KI, ein Paper
Digital

Wenn Claude den Doktoranden ersetzt: Ein Professor, eine KI, ein Paper

12. Oktober 2026

Ein Wissenschaftler beschreibt auf Mastodon, wie er heute Forschungspapiere erstellt: Der Professor gibt die Richtung vor, Claude übernimmt Theorie und Experimente. Was bedeutet das für die nächste Generation?

KI-Systeme zeigen gespaltene Fähigkeiten in Mathematik: Beweis versus Erklärung
Digital

KI-Systeme zeigen gespaltene Fähigkeiten in Mathematik: Beweis versus Erklärung

9. Oktober 2026

OpenAI-Modelle überzeugen beim formalen Beweisen, während Claude verständlichere mathematische Texte verfasst. Ein Experiment mit dem Unique-Games-Problem zeigt fundamental unterschiedliche Stärken.

← Zurück zu DigitalZur Startseite