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Mit TYPO3 zur eigenen Website
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Digital

Mit TYPO3 zur eigenen Website

Eine eigene Homepage auf die Beine zu stellen, stellt für einige Unternehmer noch immer eine Herausforderung dar. Die Kenntnisse rund um das Thema fehlen einfach. Dennoch möchten sie nicht selten auch selbst an der Homepage arbeiten. Dann ist es umso wichtiger, ein Content-Management-System zu verwenden, das einfach…
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
5 Minuten
Rubrik
Digital
Artikelbild

pixabay.com, 200degrees

Eine Werbeagentur für TYPO3 finden

Eine eigene Homepage auf die Beine zu stellen, stellt für einige Unternehmer noch immer eine Herausforderung dar. Die Kenntnisse rund um das Thema fehlen einfach. Dennoch möchten sie nicht selten auch selbst an der Homepage arbeiten. Dann ist es umso wichtiger, ein Content-Management-System zu verwenden, das einfach zu bedienen ist. Dazu gehört unter anderem TYPO3. Wer Hilfe bei der Erstellung der Homepage benötigt, wird sich dann schnell auf die Suche nach einer TYPO3 Agentur begeben, die ihn bei den ersten Schritten unterstützt. Das CMS hilft zudem dabei, auch in der Folgezeit Inhalte für die Website zu erstellen, zu konfigurieren und zu managen.

TYPO3 – was ist das eigentlich?

Bei TYPO3 handelt es sich um ein kostenloses, sehr flexibles und leistungsstarkes sowie webbasiertes Content-Management-System (kurz: WCMS). Die Inhalte der eigenen Website lassen sich dadurch auch ohne besondere technische Kenntnisse pflegen.

Als freie Software (Open Source) kann das CMS jeder – ganz gleich ob privater oder gewerblicher Nutzer – verwenden. Lizenzgebühren müssen dafür nicht gezahlt werden. Aufgrund seiner vielfältigen Funktionen kann TYPO3 auch als „Enterprise CMS“ bezeichnet werden. Im professionellen Bereich ist TYPO3 eine optimale Lösung für die Website-Erstellung und -Bearbeitung.

Funktionen von TYPO3

TYPO3 verfügt über zahlreiche Funktionen, wie sie sonst kaum eine Open-Source-Software zu bieten hat. Nutzer profitieren unter anderem von Mehrsprachigkeit, Multisitemanagement, Suchmaschinenoptimierung und Workflowfunktionen. Diese Funktionen sind alle im Kernsystem vorhanden, eine Installation von Lösungen eines Drittanbieters oder auch aufwendige Neuprogrammierungen sind nicht notwendig. Das wiederum geht mit einer deutlichen Kostenentlastung einher. Gleichzeitig ist die Sicherheit höher und das Update-Verfahren wesentlich einfacher. Aus Sicherheitsgründen sollte dabei immer zu einer aktuellen LTS-Version von TYPO3 gegriffen werden. Da die TYPO3 Association auf Sicherheit besonderen Wert legt, werden Sicherheitslücken durch ein ständiges Security Audit schnell geschlossen. Auch Updates stehen schnell zur Verfügung.

TYPO3 verfügt weiterhin über ein sehr umfangreiches Benutzermanagement. Dadurch wird es möglich, den Zugriff auf die jeweiligen Aufgaben eines Redakteurs zu begrenzen. Hinzu kommt die hohe Flexibilität: Aus einer zunächst eher kleinen Website lässt sich schnell eine große Internetperformance schaffen.

TYPO3 eignet sich für professionelle Ansprüche und kleinere Websites

Als sehr professionelles CMS lässt TYPO3 bei Ansprüchen rund um Internationalität, Sicherheit und dezentraler Pflege keine Wünsche offen. So lassen sich betriebsinterne Workflows abbilden, detaillierte Berechtigungen erstellen und mehrere Websites durch eine Instanz verwalten. Durch den Einsatz auf sogenannten CDN-Servern ist es außerdem möglich, dass die Website weltweit erreichbar ist.

Aufgrund der hochgradigen Skalierbarkeit eignet sich TYPO3 auch für die Erstellung und Bearbeitung von kleineren Websites.

Benutzerrechte als Stärke von TYPO3

Die Vergabe verschiedener Rechte für User ist eine große Stärke von TYPO3. Dadurch sind Sicherheit und Datenschutz gewährleistet, außerdem wird die Bedienung für Redakteure deutlich vereinfacht.

TYPO3 und seine Vor- und Nachteile

Wer TYPO3 nutzt, profitiert von einigen Vorteilen. Doch wo Vorteile sind, bestehen meist auch einigeNachteile.

Vorteile von TYPO3

Nachteile von TYPO3

Release-Strategie bei TYPO3

Seit der Herausgabe der Version TYPO3 4.5 werden sogenannte Long-Term-Support-Versionen (LTS) bereitgestellt. Eine solche Version gilt als stabil, für einen Zeitraum von drei Jahren steht der Support bereit. Im Anschluss können Nutzer kostenpflichtig eine Extended-Long-Term-Support-Version (ELTS) erwerben, für die weitere drei Jahre Support gewährleistet ist. Damit steht theoretisch über sechs Jahre hinweg eine TYPO3-Version mit entsprechenden Sicherheitsupdates zur Verfügung.

Als Ergebnis von mehreren Sprint-Releases erfolgt allerdings alle eineinhalb Jahre die Veröffentlichung neuer LTS-Versionen. Es besteht zwar keine Notwendigkeit, stets die neueste Version zu nutzen, allerdings werden mit diesen oft Verbesserungen in Bezug auf Funktionalität, Anwenderfreundlichkeit und Performance bereitgestellt. Wird eine nicht mehr unterstützte Version verwendet, bedeutet diese häufig ein Sicherheitsrisiko. Damit gehen nicht selten auch Verstöße gegen die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) einher. Vor allem deshalb empfiehlt sich also eine entsprechende Erneuerung bestehender TYPO3-Versionen.

Artikelbild

pixaby.com, pixelcreatures

TYPO3 verglichen mit anderen Systemen sehr sicher

In der TYPO3 Association (Non-Profit-Organisation mit Sitz im Kanton Zug, Schweiz) kümmert sich ein komplettes Team um die Sicherheit, das die Entwickler in Bezug auf Sicherheitsaspekte berät und auch überwacht. Als zentrale Anlaufstelle bei entdeckten Sicherheitslücken kümmert es sich auch aus organisatorischer Sicht um Schließung und informiert zudem Nutzer mittels eigener Mailingliste über die Probleme.

Wie die umfangreichste Meldestelle für Sicherheitslücken, „common vulnerabilities an exposures (CVE)“ informiert, gilt TYPO3 verglichen mit anderen Systemen als sehr sicher.

Zertifizierungen stehen für Qualität

Von der TYPO3 Association werden Agenturmitarbeitern und Freiberuflern als Qualitätssiegel verschiedene Zertifizierungen angeboten. Grundsätzlich ist die Zertifizierung nur für einzelne Personen möglich, Agenturen selbst erhalten keine Zertifizierung. Insgesamt vier Zertifikate kommen dabei infrage:

1. TCCE – TYPO3 CMS CERTIFIED EDITOR

Aus Sicht von Anwendern kann der Certified Editor Inhalte wie Bilder und Texte, Videos, Downloads sowie Verweise auf sehr unterschiedliche Art verwalten. Weiterhin ist es damit möglich, Mehrsprachigkeit zu umgehen und Extensions einzubinden. Auch die Module im TYPO3-Backend versteht der Editor.

2. TCCI – TYPO3 CMS CERTIFIED INTEGRATOR

Mit dem Certified Integrator wird die Entwicklung einer TYPO3-Website möglich. Mit TYPOSCRIPT und Fluid lassen sich Templates entwickeln, auch eine Erweiterung um Extensions ist möglich. Das Zertifikat ist zudem wichtig für die Administration und Konfiguration.

3. TCCD – TYPO3 CMS CERTIFIED DEVELOPER

Der Certified Developer kann eigene Extensions entwickeln. Es wird also möglich, Anforderungen des Kunden aufzunehmen, zu analysieren und ein passendes Lösungskonzept zu entwickeln, das dann in qualitativ hochwertiger Form umgesetzt wird.

4. TCCC – TYPO3 CMS CERTIFIED CONSULTANT

Die qualifizierte Kundenberatung steht im Vordergrund des Certified Consultant. Ihm sind technische Möglichkeiten sowie Grenzen von TYPO3 bekannt, ebenso der Rahmen sowie die jeweiligen rechtlichen Rahmenbedingungen, Aspekte der Sicherheit, Methoden des Projektmanagements, Lösungen für die Infrastruktur und Suchmaschinenunterstützung.

Rechtliche Hinweise rund um TYPO3

Eine Lizensierung von TYPO3 als Open Source erfolgte unter GNU General Public License Version 2. Damit ist TYPO3 beliebig einsetz- und veränderbar und darf weitergegeben werden. Für Nutzer besteht gegenüber Copyright-Inhabern keinerlei Haftungsanspruch. Grundsätzlich muss auch Software, die TYPO3 als Ganzes oder nur in Teilen verwendet, unter GPL v2 lizensiert werden. So wird sichergestellt, dass auch von Dritten entwickelte Extensions als Open Source veröffentlicht werden müssen. Zu bedenken gilt allerdings, dass diese nicht kostenlos sein müssen, da jeder Entwickler das Recht hat, eine Extension zu einem von ihm festgelegten Preis zu verkaufen.

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