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Nach dem Telekom-Angriff: So schützen Sie Ihren Router
Bildquelle nicht angegeben
Digital

Nach dem Telekom-Angriff: So schützen Sie Ihren Router

Mittlerweile hat die Telekom diese Schwachstelle durch ein Software-Update geschlossen. Dennoch stellt sich für uns die Frage: Wie können wir unsere Router vor ähnlichen Angriffen schützen? Wie macht man seinen Router angriffssicher? Hier die wichtigsten Tipps zum Schutz des Routers.
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
2 Minuten
Rubrik
Digital
Artikelbild

Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0

Mittlerweile hat die Telekom diese Schwachstelle durch ein Software-Update geschlossen. Dennoch stellt sich für uns die Frage: Wie können wir unsere Router vor ähnlichen Angriffen schützen? Wie macht man seinen Router angriffssicher? Hier die wichtigsten Tipps zum Schutz des Routers.

Firmware auf neuestem Stand halten

Dies ist die vielleicht wichtigste Sicherheitsmaßnahme für unsere Router. Denn nur die aktuelle Gerätesoftware enthält Patches, die vor zuvor erkannten Sicherheitslücken schützt. Wenn Sie nachschauen wollen, ob die Firmware auf dem neuesten Stand ist oder Updates anstehen, können Sie dies auf der Verwaltungs-Oberfläche ihres Routers tun. Dort befindet sich in der Regel ein Menüpunkt "Firmware" oder "Software" oder Ähnliches und Sie können dort auch per Klick das Herunterladen und Installieren eines Updates anstoßen.

Nach dem Hacking der Telekom-Router wurde daher auch empfohlen, den Router für eine halbe Minute komplett vom Stromnetz zu trennen und dann wieder einzustecken. Denn während dieses erzwungenen Neustarts fragt das Gerät beim Provider Informationen ab – unter anderem zu Updates oder Software-Patches – und lädt sie herunter. Die meisten Router besitzen zudem eine automatische Update-Funktion, die unbedingt aktiviert werden sollte.

Artikelbild

Quelle: Telekom

Die meisten Router sind so eingestellt, dass der Provider bei ihnen eine Fernwartung durchführen kann. Über dieses System werden die Geräte beispielsweise informiert, wenn ein Firmware-Update ansteht. Diese Zugriffsmöglichkeit durch den Provider ist bei den meisten Routern standardmäßig aktiviert.

Nach dem Hackerangriff wurde teilweise empfohlen, die Fernwartung zu deaktivieren, doch IT-Experten, unter anderem vom Magazin Chip, raten davon ab. Gerade Nutzer mit wenig technischen Kenntnissen seien besser beraten, wenn sie die Fernwartung anlassen. Denn dadurch können Sicherheitslücken durch den Provider geschlossen werden. Nur bei Routern, deren Firmware älter ist als von 2015 sollte die Fernwartung deaktiviert werden – zumindest bis die Firmware upgedatet ist.

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