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Roaming-Gebühren

Gewarnt sei übrigens, wer eine Reise nach Norwegen oder in die Schweiz plant. Da beide Länder nicht der Europäischen Union angehören, fallen sie auch nicht bei allen Telefon- und Internet-Anbietern unter die neuen Regelungen.
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
1 Minute
Rubrik
Digital

Die Änderungen im Einzelnen

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Gewarnt sei übrigens, wer eine Reise nach Norwegen oder in die Schweiz plant. Da beide Länder nicht der Europäischen Union angehören, fallen sie auch nicht bei allen Telefon- und Internet-Anbietern unter die neuen Regelungen.

Was die Zukunft bringt

Bis Sommer 2014 sieht die EU weitere Senkungen der Tarifhöchstgrenzen um insgesamt ein Drittel vor. Gebühren fürs Daten-Roaming sollen sogar bis auf 20 Cent pro Megabyte gedrosselt werden. Zudem können Auslandsreisende dann kostenlos auf andere Anbieter wechseln, Nummer und Sim-Karte bleiben dabei dieselbe. Anbieter dürften laut EU-Parlamentarierin Angelika Niebler (CSU) auch solche ohne eigenes Netz sein, wie beispielsweise Lebensmittel-Discounter oder Reisebüros, die für ihre Kunden Urlaubspakete mit Daten- und Telefonpauschale schnüren könnten. Die Möglichkeit zur freien Auswahl bestätigt auch EU-Kommissarin Neelie Kroes und prophezeit in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Focus“ gar, dass es bis 2015 keine Unterschiede mehr zu den Inlandspreisen geben werde. Das gelte sowohl fürs Telefonieren als auch für die Übertragung von Daten. Fest steht auf jeden Fall jetzt schon: Hat sich der Wettbewerb bis Mitte 2016 so stabilisiert, dass die Preise unter die bis dahin festgelegten Tarifgrenzen gesunken sind, werden diese nicht mehr nötig sein und wieder verschwinden.

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