Geboren am 12. April 1577

König von Dänemark und Norwegen
Christian IV. war von 1588 bis 1648 König von Dänemark und Norwegen. Während seiner langen Regierungszeit versuchte er wiederholt erfolglos, durch kriegerische Mittel – vor allem im Dreißigjährigen Krieg – den dänisch-norwegischen Staat zu einer Großmacht zu formen. Als innenpolitischer Reformer legte er als „volkstümlicher“ Landesvater den Grundstein zur Etablierung des Absolutismus und hinterließ durch seine rege Bautätigkeit die Städte Kristiansand, Kristianstad und Glückstadt sowie Christianshavn, heute ein Stadtteil von Kopenhagen. Nachdem Oslo durch Brand zerstört worden war, ließ er 1624 die Stadt an anderer Stelle wieder aufbauen, wonach sie für 300 Jahre ihm zu Ehren Christiania hieß.
Ausführliches Porträt wird redaktionell ergänzt.