Lexikon
Anilịn
[
Aminobenzoldas; Sanskrit, arabisch, portugiesisch
]C6H5–NH2, primäres aromatisches Amin, bei dem die Aminogruppe direkt mit dem Benzolkern verbunden ist. Anilin war als Bestandteil des Steinkohlenteers der erste technisch hergestellte Grundstoff für Teerfarben. Anilin lässt sich synthetisch durch saure Reduktion von Nitrobenzol mittels Eisenspänen oder durch Hydrierung von Nitrobenzol am Kupferkontakt gewinnen und ist eine ölige, farblose Flüssigkeit, die sich an der Luft durch Selbstoxidation bald braun färbt. Die Dämpfe sind giftig (Zerstörung der Erythrocyten). Auch heute noch ist Anilin ein wichtiges Ausgangsprodukt für die Herstellung von Anilinfarbstoffen und Arzneimitteln.

Wissenschaft
Lichtkrümmung als Sternenwaage
Erstmals wurde die Masse eines isolierten Weißen Zwergs gemessen – anhand der Deformation seiner Raumzeit ringsum.
Der Beitrag Lichtkrümmung als Sternenwaage erschien zuerst auf wissenschaft.de.

Wissenschaft
CRISPR/Cas im Praxistest
Seit der Entdeckung der Genschere vor zehn Jahren werden auf das gentechnische Werkzeug große Hoffnungen im Kampf gegen Erbkrankheiten, Stoffwechselstörungen und Aids gesetzt. Zeit für eine erste Bilanz. von RAINER KURLEMANN Die US-Amerikanerin Victoria Gray ist vermutlich die erste Frau, die mithilfe einer gezielten...