Lexikon
Wasserschutzgebiet
ein zur Sicherung einer schon bestehenden oder zukünftigen Trinkwassergewinnung aus Oberflächen- und Grundwässern auf dem Verordnungswege (Wasserhaushaltsgesetz) ausgewiesenes Gebiet. Wasserschutzgebiete sollen das Rohwasser vor Verunreinigungen schützen und sind meist in drei Zonen (Wasserschutzzonen) unterteilt, in denen bestimmte Handlungen als nicht mehr tragbar angesehen werden. Im Fassungsbereich (Schutzzone I) sind alle Maßnahmen untersagt, die nicht zum Wasserwerksbetrieb selbst gehören. Die Zone II (engere Schutzzone) soll das Grundwasser vor abbaubaren Schadstoffen schützen, und die Zone III (weitere Schutzzone) soll die Ansiedlung von Fabrikationszweigen verhindern, deren Schadstoffemissionen im Unglücksfall so groß sein könnten, dass sie auch bei der Untergrundpassage nicht eliminierbar sind.

Wissenschaft
Wurmlöcher im Quantencomputer?
Ich habe neulich gelesen, dass Forscher ein Wurmloch im Quantencomputer erschaffen haben. Das überraschte mich nicht, weil ich über diese Mogelpackung schon vor Jahren Witze gemacht habe. Was mich aber überraschte war, dass die Geschichte in Zeitungen wie der New York Times und dem Guardian breitgetreten wurde. Ich will deshalb...

Wissenschaft
„Die Gefahren gehen vor allem von uns Menschen aus“
Der Soziologe Andreas Anton über die Notwendigkeit, sich auf den Kontakt mit Außerirdischen vorzubereiten. Das Gespräch führte RÜDIGER VAAS Herr Dr. Anton, ist Exosoziologie nicht Eskapismus angesichts von Kriegen oder Klimakatastrophen? Das eine schließt das andere natürlich nicht aus. Die großen Probleme der Welt sollten uns...