Lexikon
Gilda
- Deutscher Titel: Gilda
- Original-Titel: GILDA
- Land: USA
- Jahr: 1945
- Regie: Charles Vidor
- Drehbuch: Marion Parsonnet, nach einer Erzählung von E.A. Ellington
- Kamera: Rudolph Maté
- Schauspieler: Rita Hayworth, Glenn Ford, George Macready
Charles Vidor verfilmt im Stil der »Schwarzen Serie« einen Kriminalroman von E. A. Ellington: Das Schicksal verschlägt einen jungen Glücksritter nach Südamerika. Der passionierte Spieler findet in einem dubiosen Kasino ein Betätigungsfeld. Der Kasinobesitzer wird auf ihn aufmerksam und nimmt ihn in seine Dienste – auch für seine heimlichen Schmuggelgeschäfte. Der Abenteurer verliebt sich aber in die Frau seines Brötchengebers und gerät in Konflikt zwischen Gelderwerb und Leidenschaft. Die Schönheit kann den Spieler schließlich für sich gewinnen und entkommt mit seiner Hilfe dem Ehegatten.
Die eher dürftige Geschichte des Kriminalfilms, die in unzähligen Variationen immer wieder in die Kinos kommt, setzt Charles Vidor eindrucksvoll um.
Die »Schwarze Serie«, die zu Beginn der 40er Jahre kreiert wurde, bleibt auch nach Kriegsende eine bestimmende Strömung im US-amerikanischen Film. Für Vidor bringt »Gilda« den größten Publikumserfolg seiner Karriere, für Rita Hayworth große Anerkennung für darstellerische Fähigkeiten, die dem Sexsymbol eigentlich nicht zugetraut wurden.
Wissenschaft
Kleine Helden ganz groß
Enzyme, Bakterien, Hefen und Pilze beflügeln die industrielle Produktion. Denn mit der weißen Biotechnologie lassen sich Ressourcen schonen. von RAINER KURLEMANN Viele Wirtschaftsexperten erwarten eine große Zukunft für Enzyme, Bakterien, Hefen und Pilze. Sie bezeichnen die Organismen als die stillen Helden moderner Fabriken....
Wissenschaft
Abenteuer Quanteninternet
Absolut abhörsicher kommunizieren: Das soll mit einer besonderen Form der Vernetzung gelingen – im Quanteninternet.
Der Beitrag Abenteuer Quanteninternet erschien zuerst auf wissenschaft.de.