Lebensmittelvergiftung
durch verunreinigte, giftige, zersetzte oder bakteriell infizierte Nahrung hervorgerufene Erkrankung, die sich meist durch plötzlich auftretende Übelkeit, Leibschmerzen u. -krämpfe sowie Brechdurchfall bemerkbar macht. Am häufigsten ist die bakterielle Lebensmittelvergiftung, bei der es meist 2 – 36 Stunden nach der Nahrungsaufnahme zu Beschwerden kommt. Die häufigsten Erreger sind Salmonellen und bestimmte Staphylokokken , die meist mit infiziertem Fleisch, Milchprodukten, Eiern, Speiseeis, Eiswürfeln oder Trinkwasser aufgenommen werden. In den meisten Fällen reichen zur Therapie Flüssigkeits- und Elektrolytersatz. Bei schweren Erkrankungen wie Botulismus oder bei schwer verlaufenden Salmonellosen steht die Gabe von Gegengiften bzw. Antibiotika im Vordergrund. Nicht bakterielle Lebensmittelvergiftungen können durch Stoffwechselgifte aus Pilzen, Fischen und Muscheln hervorgerufen werden oder durch Chemikalien (vor allem Schwermetalle).
Auch: Nahrungsmittelvergiftung