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Himmelskörper, die nach den Kepler ’ schen Gesetzen auf ellipsenförmigen Bahnen ein Zentralgestirn umlaufen und dabei nicht selber Sterne sind, die ausreichend Masse haben, um durch ihre eigene Schwerkraft eine annähernd kugelförmige Gestalt anzunehmen, und die außerdem die Umgebung ihrer Umlaufbahn von anderen Objekten freigeräumt haben. Im Sonnensystem sind heute acht Planeten bekannt (einschließlich Erde), davon wurden zwei erst in neuerer Zeit entdeckt (Uranus 1781, Neptun 1846); außerdem sind rund 100 000 Kleinplaneten ( Planetoiden ) bekannt. Die Planeten Merkur und Venus mit Bahnen innerhalb der Erdbahn werden als innere oder untere Planeten bezeichnet, die Planeten außerhalb der Erdbahn als äußere oder obere Planeten. Nach Durchmesser und mittlerer Dichte lassen sich die Planeten in die erdähnlichen Planeten (Merkur, Venus, Erde, Mars) und die jupiterähnlichen Planeten oder Gasriesen (Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun) unterteilen.
Der Zwergplanet Pluto galt von seiner Entdeckung 1930 bis zur neuen Definition des Planetenbegriffs durch die Internationale Astronomische Union (IAU) am 24. 8. 2006 als neunter Planet des Sonnensystems. Von den seit 1992 rund 1000 jenseits der Neptunbahn entdeckten Himmelskörpern, z. B. Sedna mit rund 1700 km, Quaoar mit etwa 1250 km oder Eris mit rund 2400 km Durchmesser, wurden bislang Eris, Makemake und Haumea von der IAU als Zwergplaneten eingestuft. 1995 wurde der erste extrasolare Planet bei einem sonnenähnlichen Stern entdeckt, ein Begleiter des etwa 50 Lichtjahre entfernten Sterns 51 Pegasi im Sternbild Pegasus. Inzwischen hat man über 690 Exoplaneten nachgewiesen.
Auch: Wandelsterne