Sciencefiction
- Jahr
- 1968
- Land
- GB
- Regie
- Stanley Kubrick
- Kamera
- Geoffrey Unsworth
- Drehbuch
- Stanley Kubrick, Arthur C. Clarke
- Schauspieler
- Keir Dullea, Gary Lockwood, William Sylvester
- Auszeichnungen
- Oscar 1969 für Spezialeffekte
- Original-Titel
- 2001: A SPACE ODYSSEY
- Deutscher Titel
- 2001: Odyssee im Weltraum
Sciencefiction (Kulturtabelle).sgm Wichtige Autoren und Werke der Sciencefiction-Literatur Autoren Werke Jules Verne (1828 – 1905) Reise zum Mittelpunkt der Erde (1864); Von der Erde zum Mond (1865); 20 000 Meilen unterm Meer (1870) Kurd Laßwitz (1848 – 1910) Auf zwei Planeten (1897) Herbert George Wells (1866 – 1946) Die Zeitmaschine (1895); Der Krieg der Welten (1898) Aldous L. Huxley (1894 – 1963) Schöne neue Welt (1932) George Orwell (1903 – 1950) 1984 (1949) Robert Anson Heinlein (1907 – 1988) Ein Mann in einer fremden Welt (1961); Das neue Buch Hiob (1984) Arthur Charles Clarke ( 1917 – 2008) 2001 – Odyssee im Weltraum (1968); Rendezvous mit 31/439 (1973); 3001: Die letzte Odyssee (1997). Isaac Asimov (1920 – 1992) Sterne wie Staub (1951); Der fiebernde Planet (1952); Auf der Suche nach der Erde (1982); Nemesis (1989). Ray D. Bradbury (* 1920) Fahrenheit 451 (1953) Frank Herbert (1920 – 1986) Der Wüstenplanet (1966) Stanislaw Lem (1921 – 2006) Sterntagebücher (1961); Robotermärchen (1969); Solaris (1972) Kurt Vonnegut (1922 – 2007) Schlachthof 5 oder der Kinderkreuzzug (1969) Arkadi Strugazkij (1925 – 1991), Boris Strugazkij (* 1933) Es ist nicht leicht, ein Gott zu sein (1964); Picknick am Wegesrand (1972) Herbert W. Franke (* 1927) Zone Null (1972); Flucht zum Mars (2007) Philip K. Dick (1928 – 1982) Träumen Androiden von elektrischen Schafen? (1968) Michael Crichton (* 1942) Jurassic Park (1990); Vergessene Welt (1995); Beute (2002) Douglas Adams (1952 – 2001) Per Anhalter durch die Galaxis (1979) seit den 1920er Jahren existierende, in Deutschland erst nach 1945 eingebürgerte Bezeichnung für Werke der Literatur, des Films und des Hörspiels, deren Handlung in einer von fiktiven wissenschaftlichen und technischen Entwicklungen bestimmten Welt spielt. Die Beziehungen zwischen Sciencefiction und Wissenschaft sind von unterschiedlicher Art: Teils werden gegenwärtige wissenschaftliche und technische Entwicklungen mit eher populärwissenschaftlichem Anspruch in die Zukunft projiziert; teils ermöglichen hypothetische, die Naturgesetze ausschaltende Erfindungen die Darstellung fantastischer Abenteuer; teils dient die technisch-wissenschaftliche Ebene dem Ausdruck abstrakter, manchmal die Technik ironisierender Gedankenspiele. Die Sciencefiction setzt die seit dem 16. Jahrhundert bestehende Tradition der literarischen Utopie fort, von der sie sich nicht eindeutig trennen lässt.
Die Sciencefiction-Literatur entstand im 19. Jahrhundert; damals entwickelten sich auch die für sie bis heute kennzeichnenden Themenfelder wie: technische Manipulation des Menschen (M. Shelley, „Frankenstein“ 1818), Weltraumfahrt und Begegnungen mit Außerirdischen (J. Verne, „Von der Erde zum Mond“ 1865; K. Laßwitz, „Auf zwei Planeten“ 1897), Kriege der Zukunft (G. T. Chisney, „The Battle of Dorking“ 1871). Im 20. Jahrhundert wurde die Sciencefiction zu einer der am meisten gelesenen Literaturformen. Bekannte Autoren: G. Orwell, H. G. Wells, K. Č apek, H. Dominik, A. L. Huxley, R. D. Bradbury, I. Asimov, S. Lem, die Brüder A. N. und B. N. Strugatzkij, K. Vonnegut, P. K. Dick, U. LeGuin . Viele auf das Thema spezialisierte Zeitschriften, beginnend 1926 in den USA mit „Amazing Stories“, trugen zur Verbreitung der Sciencefiction bei. Die optimistische Darstellung des Fortschritts wurde spätestens seit dem Zweiten Weltkrieg durch antiutopische Werke in Frage gestellt, die die negativen Auswirkungen von technischen und wissenschaftlichen Errungenschaften auf Mensch und Gesellschaft beschrieben. In den 1960er Jahren hielten psychologische Themen in die Sciencefiction Einzug. In den 1980er Jahren avancierte D. Adams mit seinen satirischen Romanen zum Kultautor; bedeutende Autoren der jüngeren Vergangenheit sind u. a. M. Crichton, C. Sagan, B. Aldiss, J. Vance .
Einflussreiche Sciencefiction-Filme sind: G. Méliès , „Die Reise zum Mond“ 1902; F. Truffaut , „Fahrenheit 451“ 1966; S. Kubrick , „2001: Odyssee im Weltraum“ 1968; G. Lucas , „Star Wars“ 1977; R. Scott , „Blade Runner“ 1982; A. und L. Wachowski , „Matrix“ 1999.
Auch: Abkürzung SF