stereot ạ ktische Hirnoperation
neurochirurgischer Eingriff am Gehirn mit einem „Zielgerät“ (stereotaktisches Gerät) , das durch Schädelbohrlöcher ins Gehirn eingeführt wird und das es dem Chirurgen erlaubt, einen meist sehr kleinen Zielpunkt mit speziellen, nur etwa 2 mm großen, sondenartigen Operationsinstrumenten zu erreichen, ohne andere Hirnteile zu schädigen. Angewendet werden stereotaktische Hirnoperationen bei verschiedenen funktionellen Nervenstörungen, vor allem beim Tremor (Zittern) der Parkinson ’ schen Krankheit und bei bestimmten Schmerzzuständen, ferner bei organischen Erkrankungen, besonders bei Hirngeschwülsten (Tumoren) und zu Eingriffen an der Hypophyse (Hirnanhangdrüse).