Strukt ụ r
in der von W. Dilthey herkommenden geisteswissenschaftlichen Psychologie (nach E. Spranger ) der geschlossene „Zusammenhang von Erlebnis- und Leistungsdispositionen, der nach Wertrichtungen gegliedert ist“ ( Lebensformen ); in der Gestaltpsychologie das Gefüge der Aufbaueigenschaften. Auch einfache Erlebnisabläufe sind meist strukturiert; höhere Strukturen sind z. B. der Charakter , das Ich , die Persönlichkeit. In der Familientherapie steht der Begriff für die Gesamtheit der Beziehungen, die zwischen den Elementen eines dynamischen Systems (z. B. Familie) bestehen.