Lexikon
Sympathomimẹtika
[Sg.-kum; griechisch]
SympathikomimetikaArzneimittel, die eine ähnliche Wirkung auf die Organe haben wie eine Erregung des sympathischen Nervensystems. Direkt wirkende Sympathomimetika erregen direkt verschiedene Rezeptoren im Erfolgsorgan. Sie ähneln in ihrer chemischen Struktur den körpereigenen Botenstoffen Adrenalin und Noradrenalin. Da sie spezifisch auf die verschiedenen Rezeptoren wirken, können sie zu unterschiedlichen therapeutischen Zwecken eingesetzt werden, wie zum Abschwellen der Nasenschleimhaut oder zur Krampflösung bei Asthma. Indirekt wirkende Sympathomimetika bewirken eine Erhöhung der Konzentration des natürlichen Transmitters Noradrenalin am Erfolgsorgan. Hierzu gehören z. B. die Amphetamine, Ephedrin oder auch Cocain.

Wissenschaft
Sauerstoffatmung schon vor der Photosynthese?
Die Erdatmosphäre reicherte sich erst durch die Photosynthese der Cyanobakterien und anderer photosynthetisch aktiver Organismen mit Sauerstoff an. Erst dies ermöglichte die Entwicklung komplexerer Sauerstoff-atmender Organismen. Für ihre Stoffwechsel waren Moleküle wie die aeroben Chinone von großer Bedeutung. Forschende haben...

Wissenschaft
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Es kommt selten vor, dass in aktuellen wissenschaftlichen Publikationen Arbeiten erwähnt werden, die älter als ein paar Jahre sind. Neulich berichtete die Fachzeitschrift Nature über die Prozesse, die in Wolken ablaufen müssen, damit genug Eispartikel gebildet werden, um es regnen zu lassen. Das Thema ist sicher nicht neu, und so...