Szymanowski
Karol Maciej, polnischer Komponist, * 6. 10. 1882 Tymoszówka, Ukraine (bis 1772 Polen), † 29. 3. 1937 Lausanne, Schweiz; wirkte hauptsächlich in Wien und Warschau und war 1905 Mitbegründer der Gruppe „M ł oda Polska“ (Junges Polen) zur Förderung zeitgenössischer polnischer Musik; zunächst von Frédéric Chopin geprägt, gelangte Szymanowski über eine spätromantische Phase (Einflüsse von Richard Strauss ) zu einer individuellen Tonsprache aus expressionistischer Melodik und impressionistischer Harmonik, die z. T. auch die Grenzen der Atonalität ( atonale Musik ) erreichte sowie Einflüsse orientalischer und polnischer (Volks-)Musik zeigt; schuf Bühnenwerke (Oper „Hagith“ 1912/13), Orchestermusik (Sinfonien, Violinkonzerte), Kammer- und Klaviermusik („Metopen“ 1915), Chorwerke („Stabat Mater“ 1925/26) und Lieder („Liebeslieder des Hafis“ 1911) und verfasste musikwissenschaftliche Schriften.