V ẹ rb
Wortart zur Bezeichnung von Tätigkeiten und Zuständen, die eigentliche prädikative Wortart; z. B. „gehen“, „werden“, „sich ereignen“. Die Beugung des Verbs (Konjugation) erfolgt im Dt. nach Person , Numerus , Tempus , Modus und Genus Verbi . Man unterscheidet zwischen Vollverb (mit eigener lexikalischer Bedeutung), Hilfsverb , Modalverb und Kopula sowie zwischen transitivem und intransitivem Verb. Als starke Verben werden seit J. Grimm solche bezeichnet, die in der Präteritalform den Stammvokal wechseln, z. B. „gehen: – ich gehe – ich ging – ich bin gegangen“; schwache Verben bilden die Formen regelmäßig, z. B. „machen: er macht – er machte – er hat gemacht“. Auch Valenz .
Auch: Verbum, ; Zeitwort, ; Tätigkeitswort, ; Tuwort