waschaktive Substanzen

The referenced media source is missing and needs to be re-embedded. © wissenmedia Seifenmoleküle Seifenmoleküle Seifenmoleküle besitzen ein hydrophobes (Wasser abstoßendes und Fett liebendes) Kohlenwasserstoffende und eine hydrophile (Fett abstoßende und Wasser liebende), negativ geladene Carboxylgruppe am anderen Ende. Die meist fetthaltigen Schmutzteilchen werden in wässrigen Lösungen von den zahlreichen Seifenmolekülen umgeben, die sich mit ihrem Kohlenstoffende an die Schmutzteilchen anlagern, während die Carboxylenden mit dem Wasserstoff eine Bindung eingehen. © wissenmedia organisch-chemische Verbindungen, die die Grenzflächenspannung wässriger Lösungen herabsetzen und deshalb als Bestandteil von Wasch- und Reinigungsmitteln, als Emulgatoren, Textilhilfsmittel und dgl. große technische Bedeutung haben. Die Moleküle der waschaktiven Substanzen enthalten hydrophile (von Wassermolekülen angezogene) und hydrophobe (keine Anziehungskräfte auf Wassermoleküle ausübende) Teile. Man unterscheidet anionaktive (Seife, Sulfonate, Schwefelsäurehalbester), kationaktive (Amine, deren Salze und quartäre Ammoniumverbindungen) und nichtionische (Polyether, Polyalkohole) waschaktive Substanzen. Die Wasch- und Reinigungsmittel des Haushalts sind meist anionaktiv. Einige kationaktive waschaktive Substanzen werden als Desinfektionsmittel verwendet (z. B. Zephirol).

Auch: grenzflächenaktive Substanzen, ; Detergentien, ; Netzmittel, ; Tenside