spielen
spie|
- Grammatik
- Verb (Tätigkeitswort), Konj. 1
- Sachgebiet
- I. 〈o. Obj.〉 1. ein Spiel machen, sich ohne Zweck, nur zur Freude (mit etwas) beschäftigen; mit Bauklötzen, mit Puppen, mit der Eisenbahn s.; ich spiele mit dem Gedanken, im Winter nach Ägypten zu fahren ich beschäftige mich mit dem Gedanken; mit Wörtern s. Wortspiele machen; die Kinder s. lassen; 〈aber〉 s. lassen → spielenlassen; mit andern Kindern s.; mit jmdm. s. 〈übertr.〉 jmdm. Hoffnungen machen und ihn dann (bitter) enttäuschen 2. (nervös oder in Gedanken) in den Fingern, mit den Fingern bewegen; er spielte mit dem Geld in seiner Hosentasche; sie spielte mit ihrer Halskette 3. ein Glücksspiel betreiben; er spielt jeden Abend; er spielt hoch; um Geld s. 4. (als Schauspieler) eine Gestalt verkörpern, (als Musiker) ein Musikstück darbieten; er spielt hervorragend; heute hat er schlecht gespielt; sie spielt am Schauspielhaus in Hamburg 5. sich abspielen, ablaufen, vor sich gehen; die Handlung des Romans spielt im 18. Jahrhundert 6. sich leicht, fein bewegen; die Wellen spielten um seine Füße; der Wind spielt in ihrem Haar; ein Lächeln spielte um ihre Lippen 7. übergehen; die Farbe spielt ins Grünliche II. 〈mit Akk.〉 1. ein (bestimmtes) Spiel machen; ein Gesellschaftsspiel s.; Fangen s.; Schach s.; was wollen wir s.? 2. in der Lage sein, ein Musikinstrument sinnvoll zum Klingen zu bringen; er spielt Geige, Klavier 3. auf einem oder mehreren Instrumenten erklingen lassen, darbieten; der Pianist spielte Sonaten von Beethoven; sie haben ein Konzert von Mozart gespielt 4. im Theater aufführen; sie s. heute Abend „Hamlet“, „Der Kaufmann von Venedig“ 5. in einer Rolle verkörpern; er spielt den Wilhelm Tell 6. etwas vortäuschen, so tun, als sei man etwas; er spielt den starken Mann, den reichen Mann; sie spielt die Beleidigte, die Unwissende
Bedeutungen
ein Spiel machen, sich ohne Zweck, nur zur Freude (mit etwas) beschäftigen;
ich beschäftige mich mit dem Gedanken;
Wortspiele machen;
jmdm. Hoffnungen machen und ihn dann (bitter) enttäuschen
〈aber〉, 〈übertr.〉
- mit Bauklötzen, mit Puppen, mit der Eisenbahn s.; ich spiele mit dem Gedanken, im Winter nach Ägypten zu fahren
- mit Wörtern s.
- die Kinder s. lassen;
- s. lassen
- mit andern Kindern s.; mit jmdm. s.
(nervös oder in Gedanken) in den Fingern, mit den Fingern bewegen;
- er spielte mit dem Geld in seiner Hosentasche; sie spielte mit ihrer Halskette
ein Glücksspiel betreiben;
- er spielt jeden Abend; er spielt hoch; um Geld s.
(als Schauspieler) eine Gestalt verkörpern, (als Musiker) ein Musikstück darbieten;
- er spielt hervorragend; heute hat er schlecht gespielt; sie spielt am Schauspielhaus in Hamburg
sich abspielen, ablaufen, vor sich gehen;
- die Handlung des Romans spielt im 18. Jahrhundert
sich leicht, fein bewegen;
- die Wellen spielten um seine Füße; der Wind spielt in ihrem Haar; ein Lächeln spielte um ihre Lippen
übergehen;
- die Farbe spielt ins Grünliche
ein (bestimmtes) Spiel machen;
- ein Gesellschaftsspiel s.; Fangen s.; Schach s.; was wollen wir s.?
in der Lage sein, ein Musikinstrument sinnvoll zum Klingen zu bringen;
- er spielt Geige, Klavier
auf einem oder mehreren Instrumenten erklingen lassen, darbieten;
- der Pianist spielte Sonaten von Beethoven; sie haben ein Konzert von Mozart gespielt
im Theater aufführen;
- sie s. heute Abend „Hamlet“, „Der Kaufmann von Venedig“
in einer Rolle verkörpern;
- er spielt den Wilhelm Tell
etwas vortäuschen, so tun, als sei man etwas;
- er spielt den starken Mann, den reichen Mann; sie spielt die Beleidigte, die Unwissende
Redewendungen
- spielenlassen;