Zum Inhalt springen
wissen.de - Das große Wissensportal
  • Wissenstests
  • Lernen & Familie
  • Gesundheit
  • Reisen
  • Natur & Umwelt
  • Technik & Mobilität
  • Leben & Lifestyle
  • Digital
wissen.de - Das große Wissensportal
  • Wissenstests
  • Lernen & Familie
  • Gesundheit
  • Reisen
  • Natur & Umwelt
  • Technik & Mobilität
  • Lexika
  • Leben & Lifestyle
  • Digital
wissen.de-Newsletter
Spannende Fakten und Wissenstests direkt in Ihr Postfach.

Leserservice

  • Shop

Info

  • AGB
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Barrierefreiheit
  • Datenschutzeinstellungen

Kontakt zur Redaktion

wissen.deErnst-Mey-Str. 8
70771 Leinfelden-Echterdingen

E-Mail: wissenschaft@konradin.de
Folgen Sie uns
Konradin Mediengruppewissenschaft.denatur.de
© 2026 wissen.de
Startseite/Leben & Lifestyle/Artikel
75 Jahre Nürnberger Prozess
Bildquelle nicht angegeben
Leben & Lifestyle

75 Jahre Nürnberger Prozess

Der Plan, die Nationalsozialisten vor Gericht zu stellen, ist zunächst allerdings nicht unumstritten. Haben diese Verbrecher das überhaupt verdient? Der britische Premierminister glaubt das nicht. Er fordert, die Verantwortlichen stattdessen auf der Stelle zu erschießen. Auch Josef Stalin plädiert für eine weniger…
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
2 Minuten
Rubrik
Leben & Lifestyle
Artikelbild

Public Domain

Umstrittener Plan

Der Plan, die Nationalsozialisten vor Gericht zu stellen, ist zunächst allerdings nicht unumstritten. Haben diese Verbrecher das überhaupt verdient? Der britische Premierminister glaubt das nicht. Er fordert, die Verantwortlichen stattdessen auf der Stelle zu erschießen. Auch Josef Stalin plädiert für eine weniger "langwierige" Strategie und Frankreich ist ebenfalls skeptisch.

Im Sommer 1945 gelingt es dem Richter am Obersten Bundesgericht der USA und späterem Hauptankläger, Robert Jackson, dann jedoch, alle Alliierten von einem Prozess zu überzeugen. Mit dem Londoner Abkommen einigen sich die Siegermächte auf die Grundregeln für das Verfahren und erstellen einen Katalog strafbarerer Handlungen. Als Verhandlungsort wählen sie Nürnberg – jene Stadt, in der sich Hitler einst auf seinen Reichsparteitagen inszenierte.

Artikelbild

Am 20. November 1945 – nur ein knappes halbes Jahr nach der Kapitulation Deutschlands – beginnt schließlich der Prozess. Angeklagt sind 24 sogenannte Hauptkriegsverbrecher, darunter hochrangige nationalsozialistische Minister, Funktionäre und Militärführer. Auch führende Vertreter aus der Wirtschaft wie der Rüstungskonzern-Chef Gustav Krupp von Bohlen und Halbach stehen auf der Anklageliste.

Doch nicht alle des Kriegsverbrechens Bezichtigte stellen sich dem Prozess: Drei Plätze auf der Anklagebank bleiben leer. Der Führer der Deutschen Arbeitsfront Robert Ley hat sich wenige Wochen vor Prozessbeginn in einem Nürnberger Gefängnis das Leben genommen, von Krupp kann aus gesundheitlichen Gründen nicht am Prozess teilnehmen und ein dritter Angeklagter ist seit Kriegsende schlichtweg verschwunden: der Leiter der Partei-Kanzlei der NSDAP, Martin Bormann. Seine Leiche wird erst Jahrzehnte später in Berlin gefunden.

Anklage in vier Punkten

So sitzen am ersten Prozesstag nunmehr 21 der 24 Angeklagten tatsächlich im Gerichtssaal. Sie müssen sich in vier Punkten vor dem internationalen Gericht verantworten: Verschwörung gegen den Weltfrieden, Entfesselung und Durchführung eines Angriffskrieges, Verbrechen gegen das Kriegsrecht und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Doch niemand von ihnen will sich zunächst schuldig bekennen oder zeigt sich von den Geschehnissen sonderlich beeindruckt. Das aber wird sich bald ändern. Nach einer Eröffnungsrede, in der der US-amerikanische Chefankläger Jackson klar zwischen den nationalsozialistischen Verantwortlichen auf der einen und einer Mehrheit der deutschen Bevölkerung auf der anderen Seite unterscheidet, lässt er sämtliche Beweismittel im Gerichtssaal vorführen. Stück für Stück.

Weitere Artikel auf wissenschaft.de

Footer Menu Main

Footer Menu Legal

Mehr aus Leben & Lifestyle

Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Leben & Lifestyle.

Alle Leben & Lifestyle-Artikel
DIY-Autopilot: Hobbyisten rüsten Privatfahrzeuge mit selbstfahrenden Systemen nach
Leben & Lifestyle

DIY-Autopilot: Hobbyisten rüsten Privatfahrzeuge mit selbstfahrenden Systemen nach

30. September 2026

Eine wachsende Untergrund-Bewegung baut Open-Source-Fahrassistenzsysteme in normale Autos ein. Die Praxis wirft drängende Fragen zu Verkehrssicherheit, Haftung und der Zukunft autonomer Technologie auf.

Reaktionssport Tischtennis: Wie schnelle Bewegungen Körper und Gehirn fordern
Leben & Lifestyle

Reaktionssport Tischtennis: Wie schnelle Bewegungen Körper und Gehirn fordern

1. April 2026

Tischtennis gilt oft als Freizeitspiel, das in Kellern, Schulhöfen oder Parks stattfindet. Gleichzeitig zählt es zu den schnellsten Rückschlagsportarten überhaupt. Der Ball kann Geschwindigkeiten von über 100 km/h…

CO₂-Bilanz beim Hausbau: Wie viel Klimaschutz steckt wirklich im Neubau?
Leben & Lifestyle

CO₂-Bilanz beim Hausbau: Wie viel Klimaschutz steckt wirklich im Neubau?

31. März 2026

Der Hausbau in Deutschland wird seit einigen Jahren von zunehmend strengen energetischen Auflagen begleitet. Seit dem Inkrafttreten des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) am 1. November 2020 gelten für Neubauten einheitliche…

Anatomie trifft Biomechanik: Warum frauenspezifische Laufschuhe vor Verletzungen schützen
Leben & Lifestyle

Anatomie trifft Biomechanik: Warum frauenspezifische Laufschuhe vor Verletzungen schützen

25. März 2026

Laufen gehört zu den beliebtesten Ausdauersportarten, um das Herz-Kreislauf-System zu stärken und den Kopf nach einem langen Arbeitstag freizubekommen. Doch bei jedem Schritt wirken Kräfte auf den Körper ein, die das…

← Zurück zu Leben & LifestyleZur Startseite