Leben & Lifestyle

Alle gegen Hitler

Der rumänische Militärdiktator Ion Antonescu verkündet in einem Aufruf an die Bevölkerung: »Vor der rumänischen Geschichte habe ich heute die Verantwortung übernommen, durch Gerechtigkeit und Ehrenhaftigkeit das zurückzugewinnen, was uns durch Verrat und gewaltsame Demütigung geraubt wurde, und habe beschlossen, den heiligen Kampf für die Wiedergewinnung der Rechte der Nation zu beginnen… Zum heiligen Kampf gegen die Schänder der Zivilisation, der Gerechtigkeit und unsrer eigenen Rechte [gemeint ist die Sowjetunion]!… Zum großen und gerechten Kampf an der Seite des großen deutschen Volkes für eine glückliche Zukunft der Menschen!«Die Regierung des deutschbesetzten Dänemark veröffentlicht am 26. Juni eine Erklärung zum Abbruch der dänisch-sowjetischen Beziehungen: »Mit dem Krieg, der zwischen Deutschland und der Sowjetunion ausgebrochen ist, ist die große kriegerische Auseinandersetzung in Europa in eine neue Phase eingetreten, die die Aufmerksamkeit Dänemarks in einem ganz besonderen Grade beanspruchen muss, denn Deutschland hat nunmehr im Osten seine Waffen gegen eine Macht gerichtet, die Jahre hindurch eine Bedrohung der Wohlfahrt und des Gedeihens der nordischen Staaten bedeutete.«In einer Rundfunkansprache erklärt der britische Premierminister Winston Churchill am 22. Juni: »Hitler ist ein Ungeheuer von unersättlicher Bosheit in seiner Blut- und Plünderungsgier. Nicht zufrieden damit, ganz Europa unter seinem Absatz zu haben oder es in verschiedenen Formen abscheulicher Unterwürfigkeit unter Terror zu halten, muss er jetzt sein Werk der Schlächterei und Zerstörung zu den Volksmengen Russlands und Asiens tragen… Niemand ist ein konsequenterer Gegner des Kommunismus gewesen als ich. Ich will kein Wort widerrufen… Aber alles dies verblasst vor dem Schauspiel, das sich jetzt entfaltet… Jedermann, der gegen den Nationalsozialismus kämpft, erhält unsere Hilfe. Jeder, der mit ihm marschiert, ist unser Gegner… Wir werden Russland und dem russischen Volk alles geben, was in unseren Kräften liegt. Wir haben Russland alle technische und wirtschaftliche Hilfe, die ihm von Nutzen sein kann, angeboten.«Der Unterstaatssekretär der US-amerikanischen Regierung, Sumner Welles, erklärt am 23. Juni: »Für das amerikanische Volk [sind] die Grundsätze und Lehren der kommunistischen Diktatur ebenso unerträglich und ihren eigenen Anschauungen ebenso fremd, wie die Grundsätze und Lehren der nationalsozialistischen Diktatur. Keine der beiden Arten aufgezwungenen Herrschertums kann oder wird irgendwelche Unterstützung oder Geltung in dem Leben oder Regierungssystem des amerikanischen Volkes haben. Aber die Frage, die sich jetzt dem amerikanischen Volke unmittelbar präsentiert, ist, ob der Plan der Welteroberung und der grausamen, brutalen Versklavung aller Völker sowie der schließlichen Zerstörung der letzten freien Demokratien, ein Plan, den Hitler jetzt verzweifelt durchzuführen versucht, erfolgreich aufgehalten und zunichtegemacht werden kann… Nach Ansicht der amerikanischen Regierung wird… jede Verteidigung gegen den Hitlerismus… den schließlichen Untergang der gegenwärtigen deutschen Führer beschleunigen und sich für unsere eigene Abwehr von Vorteil erweisen.«

Der rumänische Militärdiktator Ion Antonescu verkündet in einem Aufruf an die Bevölkerung: »Vor der rumänischen Geschichte habe ich heute die Verantwortung übernommen, durch Gerechtigkeit und Ehrenhaftigkeit das zurückzugewinnen, was uns durch Verrat und gewaltsame Demütigung geraubt wurde, und habe beschlossen, den heiligen Kampf für die Wiedergewinnung der Rechte der Nation zu beginnen… Zum heiligen Kampf gegen die Schänder der Zivilisation, der Gerechtigkeit und unsrer eigenen Rechte [gemeint ist die Sowjetunion]!… Zum großen und gerechten Kampf an der Seite des großen deutschen Volkes für eine glückliche Zukunft der Menschen!«

Die Regierung des deutschbesetzten Dänemark veröffentlicht am 26. Juni eine Erklärung zum Abbruch der dänisch-sowjetischen Beziehungen: »Mit dem Krieg, der zwischen Deutschland und der Sowjetunion ausgebrochen ist, ist die große kriegerische Auseinandersetzung in Europa in eine neue Phase eingetreten, die die Aufmerksamkeit Dänemarks in einem ganz besonderen Grade beanspruchen muss, denn Deutschland hat nunmehr im Osten seine Waffen gegen eine Macht gerichtet, die Jahre hindurch eine Bedrohung der Wohlfahrt und des Gedeihens der nordischen Staaten bedeutete.«

In einer Rundfunkansprache erklärt der britische Premierminister Winston Churchill am 22. Juni: »Hitler ist ein Ungeheuer von unersättlicher Bosheit in seiner Blut- und Plünderungsgier. Nicht zufrieden damit, ganz Europa unter seinem Absatz zu haben oder es in verschiedenen Formen abscheulicher Unterwürfigkeit unter Terror zu halten, muss er jetzt sein Werk der Schlächterei und Zerstörung zu den Volksmengen Russlands und Asiens tragen… Niemand ist ein konsequenterer Gegner des Kommunismus gewesen als ich. Ich will kein Wort widerrufen… Aber alles dies verblasst vor dem Schauspiel, das sich jetzt entfaltet… Jedermann, der gegen den Nationalsozialismus kämpft, erhält unsere Hilfe. Jeder, der mit ihm marschiert, ist unser Gegner… Wir werden Russland und dem russischen Volk alles geben, was in unseren Kräften liegt. Wir haben Russland alle technische und wirtschaftliche Hilfe, die ihm von Nutzen sein kann, angeboten.«

Der Unterstaatssekretär der US-amerikanischen Regierung, Sumner Welles, erklärt am 23. Juni: »Für das amerikanische Volk [sind] die Grundsätze und Lehren der kommunistischen Diktatur ebenso unerträglich und ihren eigenen Anschauungen ebenso fremd, wie die Grundsätze und Lehren der nationalsozialistischen Diktatur. Keine der beiden Arten aufgezwungenen Herrschertums kann oder wird irgendwelche Unterstützung oder Geltung in dem Leben oder Regierungssystem des amerikanischen Volkes haben. Aber die Frage, die sich jetzt dem amerikanischen Volke unmittelbar präsentiert, ist, ob der Plan der Welteroberung und der grausamen, brutalen Versklavung aller Völker sowie der schließlichen Zerstörung der letzten freien Demokratien, ein Plan, den Hitler jetzt verzweifelt durchzuführen versucht, erfolgreich aufgehalten und zunichtegemacht werden kann… Nach Ansicht der amerikanischen Regierung wird… jede Verteidigung gegen den Hitlerismus… den schließlichen Untergang der gegenwärtigen deutschen Führer beschleunigen und sich für unsere eigene Abwehr von Vorteil erweisen.«

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