Vor lauter Technik-Faszination vergessen wir leicht, dass Computer, auch wenn sie uns Grafiken und Texte erstellen, Spiele und Musik liefern, letztlich allesamt Rechenmaschinen sind, die analoge Zeichen und Signale in Nummern umwandeln. Sie kommen dabei mit nur zwei Ziffern - »1« und »0« - aus, mit denen sich alle anderen Zahlen in Ziffernketten darstellen lassen. So werden die Schallwellen einer Musikaufnahme auf einer Compact Disc, die Licht- und Farbnuancen eines Digitalfotos auf einem Mikrochip in exakte Zahlenwerte zerlegt. Dieses Verfahren hat den Vorteil, dass sich Informationen, sobald sie »digitalisiert«, also »beziffert« worden sind, immer in der selben Qualität abrufen und kopieren lassen, präzise 1 : 1. Sie müssen dann nur wieder in analoge Signale - in Buchstaben, Bilder und Töne - rückverwandelt werden, damit wir sie wahrnehmen können. Denn der Mensch ist halt doch sinnlicher gebaut, als dass er rein digital kommunzieren könnte.

Bild: Foto: Basile Morin, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
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