Anleihen - festverzinsliche Wertpapiere
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Anleihen - festverzinsliche Wertpapiere

Bild: Foto: Mary Way, Public domain, via Wikimedia Commons

Was ist eine Anleihe? Anleihen sind festverzinsliche Wertpapiere, die ein Gläubigerrecht verbriefen. Sie werden vom Staat, von Gemeinden, öffentlich-rechtlichen Institutionen und von Unternehmen ausgegeben. Durch die feste Verzinsung bieten sie eine hohe Sicherheit und durch den Handel an der Börse sind zudem Kursgewinne möglich. Anders als bei Aktien, können Inhaber von Anleihen zu jeder Zeit vom Forderungsrecht auf Rückzahlung Gebrauch machen - selbst bei Konkurs des Schuldners. Bei Schuldnern mit guter Bonität ist das Verlustrisiko gering.

Was ist eine Anleihe?

Anleihen sind festverzinsliche Wertpapiere, die ein Gläubigerrecht verbriefen. Sie werden vom Staat, von Gemeinden, öffentlich-rechtlichen Institutionen und von Unternehmen ausgegeben. Durch die feste Verzinsung bieten sie eine hohe Sicherheit und durch den Handel an der Börse sind zudem Kursgewinne möglich. Anders als bei Aktien, können Inhaber von Anleihen zu jeder Zeit vom Forderungsrecht auf Rückzahlung Gebrauch machen - selbst bei Konkurs des Schuldners. Bei Schuldnern mit guter Bonität ist das Verlustrisiko gering.

Welche Anleihen gibt es?

Bei festverzinslichen Wertpapieren unterscheidet man je nach Emittent folgende Anleihen:

  • Staatsanleihen des Bundes oder anderer Länder
  • Bundesschatzbriefe
  • Pfandbriefe von privaten oder öffentlich-rechtlichen Kreditinstituten
  • Kommunalobligationen der Gemeinden oder Gemeindeverbände
  • Industrieobligationen von Unternehmen

Mit welcher Verzinsung ist bei Anleihen zu rechnen?

Der Inhaber einer Anleihe erhält vom Schuldner in der Regel einen für die gesamte Laufzeit feststehenden Zinssatz (Nominalverzinsung). Die Höhe der Verzinsung richtet sich nach der festgelegten Laufzeit. Bei Bundesschatzbriefen sind es bei sechs bzw. sieben Jahren Bindung derzeit bis zu 5,5 Prozent Verzinsung (Stand: 2004). Die Auszahlung der Zinsen erfolgt halb- oder ganzjährig bzw. bei einigen zu einem festgelegten Termin oder am Ende der Laufzeit. Zur Rendite der Anleihe gehören zudem auch Kursgewinne bzw. -verluste bis zur Auszahlung. Bei kurzer Restlaufzeit ist das Risiko einer Kursveränderung grundsätzlich geringer als bei längeren Restlaufzeiten.

Welche Nebenkosten sind bei Anleihen zu berücksichtigen?

Beim Erwerb von Anleihen ist sowohl eine Bankprovision als auch eine geringe Maklergebühr zu entrichten, außerdem fallen jährliche Depotgebühren des Kreditinstituts an. Beim Kauf von Bundesschatzbriefen über die Bundeswertpapierverwaltung kann sich der Anleger die Depotkosten allerdings sparen.

Wie langfristig sind Anleihen angelegt?

Festverzinsliche Wertpapiere können kurze Laufzeiten von drei Monaten bis zwei Jahren, mittelfristige Laufzeiten von drei bis fünf Jahren oder langfristige Laufzeiten von über fünf Jahren haben.

Welche Sonderformen gibt es bei Anleihen?

Außer den klassischen Anleihen gibt es noch solche mit besonderen Modalitäten:

  • Wandelanleihen, d. h. Wertpapiere mit verbrieftem Recht zur späteren Umwandlung in Aktien
  • Zero-Bonds mit keiner laufenden Verzinsung, sondern Zinssammlung bis zur Rückzahlung oder Verkauf mit entsprechend hohem Abschlag auf den Rückzahlungskurs

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