Seine Wurzeln
Barack Obama wurde am 4. August 1961 in Honolulu (Hawaii) als Sohn eines Kenianers mit schwarzer Hautfarbe und einer weißen US-Amerikanerin aus Kansas geboren. Die Ehe hielt nicht lange und Obama lebte danach mit seiner Mutter und seinem neuen Stiefvater in Jakarta (Indonesien). Als Zehnjähriger kehrte er nach Hawaii zurück und wuchs bei seinen Großeltern in bescheidenen Verhältnissen auf. Die Großmutter Madelyn Dunham zählt nach Angaben Obamas zu den wichtigsten Menschen in seinem Leben. Obama hat mehrere Halbgeschwister.
Seine (Aus-)Bildung
Obama studierte erst am Occidental College in Los Angeles, danach an der Columbia University in New York Politikwissenschaften und arbeitete im Anschluss für ein Wirtschaftsberatungsunternehmen. 1985 zog er nach Chicago, um für eine kirchliche Organisation zu arbeiten. Sein Ziel war, die Lebensbedingungen im Armenviertel zu verbessern.
Danach besuchte Obama die Harvard Law School und schloss diese im Jahre 1991 mit „magna cum laude“ ab. Er war auf der Universität der erste African American President des "Harvard Law Review", der Juristischen Zeitung in Harvard, die von Studenten herausgegeben wird.
Familienleben
Seit 1992 ist Obama mit Michelle Robinson verheiratet. Er lernte die Juristin während des Studiums in Harvard kennen. Sie haben zwei Töchter: Malia Ann, 10, und Natasha, 7 Jahre. Die Familie lebt in Chicagos South Side. Im August verbrachte die Familie ihren Urlaub bei der Großmutter auf Hawaii.
Der Kampf ums weiße Haus
Derzeit ist Obama Demokratischer Senator des U.S. Senates Illinois. Im Januar 2007 verkündete Obama, dass er sich für die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten bewerben wolle.Er begeisterte als guter Rhetoriker und charismatischer Mensch und schlug seine Rivalin Hillary Clinton. Sein Wahlslogan: „Change“
Programm
Obama möchte die Mittelschicht stärken. Er will Zwangsversteigerungen erschweren und die Schaffung neuer Arbeitsplätze erleichtern. In der Klimapolitik will er erneuerbare Energien und treibstoffarme Autos fördern. Obama ist aber grundsätzlich für die Nutzung von Atomkraft. Zur Lösung der Finanzkrise setzt er auf ein Sofortprogramm. Obama hat sich bereits 2002 gegen den Einsatz im Irak ausgesprochen.
Freunde
- Senator Edward Kennedy stimmte auf dem Parteitag der Demokraten im August für Barack Obama
- Der republikanische Ex-Außenminister Colin Powell hat sich für den Kandidaten der Demokraten ausgesprochen
- Viele Schauspieler, u.a. Brad Pitt und George Clooney, stimmen für den Demokraten
- Warren Buffet, der reichste Mann der Welt
- Talkshow-Moderatorin Oprah Winfrey
- Sowohl die "Washington Post" als auch die „New York Times" plädieren für Obama als neuen Präsidenten
Der Vize: Joe Biden
"Das ist der Kämpfer, den ich an meiner Seite haben will", so stellte Barack Obama seinen Vize-Kandidaten Joe Biden vor.
Joseph Robinette Biden Jr. wurde am 20. November 1942 in Pennsylvania geboren. 1972 starben seine erste Frau und seine Tochter bei einem Autounfall. 1977 heiratete Biden Jill Tracy Jacobs, mit der er eine Tochter hat.
Im Jahr 1973 zog der Jurist als jüngster Senator für Delaware in den US-Kongress ein. Er gilt als erfahrener Politiker und ist der am längsten amtierende Senator dieses US-Staates.
Biden wollte in diesem Jahr bei den Demokraten selbst für das Präsidentenamt kandidieren - doch ihm fehlte die Unterstützung in der Partei, und er schied frühzeitig aus dem Rennen aus. Im Sommer 2008 ernannte ihn Barack Obama zum Kandidaten für das US-Vizepräsidentenamt im Wahlkampfteam. Biden in Sachen Politik ein alter Hase. Das gilt insbesondere für die Außen- und Sicherheitspolitik.




