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Bergwacht übt mit Hubschrauber-Simulator
Bildquelle nicht angegeben
Digital

Bergwacht übt mit Hubschrauber-Simulator

Der Schockmoment für jeden Alpinfreund: Die Gondel bleibt stecken. In unwegsamem Gelände kommt die einzige Rettung aus der Luft. Dafür trainiert die Bergwacht das ganze Jahr in einer Spezialübungshalle bei Bad Tölz mit Hubschrauber-Dummy und Übungsgondeln.
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
1 Minute
Rubrik
Digital

Der Schockmoment für jeden Alpinfreund: Die Gondel bleibt stecken. In unwegsamem Gelände kommt die einzige Rettung aus der Luft. Dafür trainiert die Bergwacht das ganze Jahr in einer Spezialübungshalle bei Bad Tölz mit Hubschrauber-Dummy und Übungsgondeln.

Herbert Streibel leitet die Übungseinheiten der Bergwacht. Eine steckengebliebene Seilbahn stellt die Retter vor extreme Herausforderungen. Der Wind lässt die Gondeln wie Pendel hin und her schwingen, die Hubschraubermanöver sind schwierig zu fliegen und das Wetter kann sich schlagartig ändern. Die kleinste Böe reicht aus und der Hubschrauber driftet ab. Es ist eine gefährliche Situation für das ganze Team. Um bei diesen heiklen Manövern, die noch dazu unter hohem Zeitdruck stattfinden, optimal vorbereitet zu sein, übt die Bergwacht erst mit einem Simulations-Helikopter, später auch im Gelände. Rotorenlärm und Windgebläse machen die Übung realistisch; das Hubschraubergehäuse, die Rettungswinde und die Bewegungen des Hubschraubers entsprechen dem Original.

Der Hubschrauber muss etwa 15 Meter über der Gondel zum Stehen kommen, andernfalls riskiert er in das Gondelseil zu driften. Ein Retter seilt sich zur Gondel ab und sichert sich dort. Das ist ein riskanter Moment für alle Beteiligten, weil der Hubschrauber quasi an die Gondel gefesselt ist. Deswegen löst der Mitarbeiter der Bergwacht dann die Verbindung zur Flugmaschine. Er öffnet die Gondeltüren und hilft einem der Passgiere in das Sicherheitsgeschirr, mit dem er in das Windenseil eingehakt wird. Dann kann das Opfer aus der Gondel geflogen werden.

Die Übungshalle ermöglicht den ehrenamtlichen Helfern eine sichere Trainingssituation.

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