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Branchenreport IT

pixabay.com, jarmoluk (CC0 Public Domain)
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
2 Minuten
Rubrik
Digital

Wortwegweiser: EDV vs. IT

Artikelbild

pixabay.com, jarmoluk (CC0 Public Domain)

Die IT-Branche wächst – vor allem im Mittelstand

Eine Bitkom-Studie aus dem Jahr 2015 bringt diese Zahlen, Daten und Fakten zum IT-Mittelstand in Deutschland auf den Tisch:

Artikelbild

pixabay.com, StockSnap (CC0 Public Domain)

In einer Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Ende 2015 wurde deutlich: Die IT-Branche sucht händeringend nach Fachkräften. 46 Prozent der Betriebe, die einstellen wollten, hatten Probleme, das geeignete Fachpersonal dafür zu finden. Dass Fachkräfte eingestellt werden, wird mit Blick auf diese Zahlen mehr als deutlich: „Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, haben im Jahr 2014 insgesamt 9 Prozent der Unternehmen mit mehr als neun Beschäftigten IT‑Fachkräfte eingestellt oder deren Einstellung angestrebt. Dabei ist dieser Anteil stark von der Größe der Unternehmen abhängig: Bei den Unternehmen mit zehn bis 49 Beschäftigten betrug er fünf Prozent, bei Unternehmen mit 50 bis 249 Beschäftigten 16 Prozent und bei den Großunternehmen (mehr als 249 Beschäftigte) sogar 44 Prozent.“

Unter dem Sammelbegriff „IT-Fachkraft“ werden all die IT-Spezialisten zusammengefasst, die für die Konzeption, Einrichtung, Instandhaltung, Wartung und Administration von Netzwerken und Systemen zuständig sind. Inbegriffen sind dabei sowohl Aufgaben in der Entwicklung als auch in Einkauf und Anpassung. Dass Computer heute in jedem Betrieb zu finden sind, ist dabei längst nicht mehr das entscheidende Kriterium. Vielmehr kümmern sich IT-Fachkräfte um eine Vielzahl von  Aufgaben:

Die dazugehörigen Berufe können recht unterschiedlich benannt sein. IT-Administratoren, IT-Berater, IT-Entwickler, IT-Kundenbetreuer, IT-Lösungsentwickler, IT-Manager, IT-Ökonome, IT-Projektleiter, IT-Qualitätssicherer, IT-Sicherheitskoordinatoren und IT-System-Elektroniker tragen bereits den Branchennamen in der Bezeichnung und sind recht leicht zu erkennen. Doch mit Blick auf einschlägige Stellenanzeigen im Bereich IT zeigt sich, dass das Berufsfeld damit längt nicht abgesteckt ist. Auch Netzwerkadministratoren, Developer, Analytiker und viele weitere Spezialisierungen sind hier zu finden.

Artikelbild

Was sind die aktuellen großen Trends in der Branche? Die bereits erwähnte Bitkom-Studie kommt zu diesem Ergebnis: 67 Prozent der Unternehmen sehen Cloud Computing als den aktuell größten Trend an. IT-Sicherheit steht mit 63 Prozent auf Platz 2. Big Data, Industrie 4.0 und Mobile Computing stehen bei circa 40 Prozent, Enterprise 2.0, Enterprise Content Management, IT-Outsourcing, Business Process Management und die Heimvernetzung sind Themen, die eher am Rande präsent sind.

Unter Cloud Computing wird beispielsweise die Idee verstanden, nicht auf Programme zuzugreifen, die auf einem lokalen Rechner installiert sind, sondern die via Internet und über die sogenannte Cloud zugänglich sind. So können IT-Infrastrukturen globaler bereitgestellt werden. Präsent ist das Thema indes nicht nur im Geschäftsbereich, sondern auch im Privaten, wo Clouds Optionen bieten, Daten auszutauschen und zentral verfügbar zu machen. Industrie 4.0 wird unter der arbeitenden Bevölkerung zunehmend als Schreckgespenst begriffen, denn in diesem Konzept sollen intelligente Maschinen Fertigungen automatisieren und so Geld und Zeit sparen. Das Potential wird auch seitens der Politik für groß eingeschätzt, denn das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat sogar Förderprogramme für die Umstellung auf Industrie 4.0 aufgesetzt.

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