Zum Inhalt springen
wissen.de - Das große Wissensportal
  • Wissenstests
  • Lernen & Familie
  • Gesundheit
  • Reisen
  • Natur & Umwelt
  • Technik & Mobilität
  • Leben & Lifestyle
  • Digital
wissen.de - Das große Wissensportal
  • Wissenstests
  • Lernen & Familie
  • Gesundheit
  • Reisen
  • Natur & Umwelt
  • Technik & Mobilität
  • Lexika
  • Leben & Lifestyle
  • Digital
wissen.de-Newsletter
Spannende Fakten und Wissenstests direkt in Ihr Postfach.

Leserservice

  • Shop

Info

  • AGB
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Barrierefreiheit
  • Datenschutzeinstellungen

Kontakt zur Redaktion

wissen.deErnst-Mey-Str. 8
70771 Leinfelden-Echterdingen

E-Mail: wissenschaft@konradin.de
Folgen Sie uns
Konradin Mediengruppewissenschaft.denatur.de
© 2026 wissen.de
Startseite/Leben & Lifestyle/Artikel
Corporate Identity: wie das Firmenlogo zur Markenidentität wird
Bildquelle nicht angegeben
Leben & Lifestyle

Corporate Identity: wie das Firmenlogo zur Markenidentität wird

Um die tatsächliche Wirkung eines Firmenlogos zu verstehen, sollte man sich vor Augen führen, wofür es eingesetzt wird. Im Rahmen der Corporate Identity findet es sich auf dem firmeneigenen Briefpapier, am Gebäude des Unternehmens, auf der Webseite, der Arbeitskleidung der Belegschaft, auf oder an den Produkten und…
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
3 Minuten
Rubrik
Leben & Lifestyle
Artikelbild

Rawpixel / fotolia.com

Warum auf ein Firmenlogo keinesfalls verzichtet werden kann

Um die tatsächliche Wirkung eines Firmenlogos zu verstehen, sollte man sich vor Augen führen, wofür es eingesetzt wird. Im Rahmen der Corporate Identity findet es sich auf dem firmeneigenen Briefpapier, am Gebäude des Unternehmens, auf der Webseite, der Arbeitskleidung der Belegschaft, auf oder an den Produkten und nicht zuletzt auf Werbeartikeln und sogenannten "Giveaways". Im günstigsten Fall transportiert es auf sehr eingängige, leicht zu merkende Weise die Unternehmensphilosophie und ruft beim Betrachter unmittelbar persönliche Erinnerungen und Emotionen hervor. In den Köpfen der Menschen wird das Firmenlogo demnach zum Sinnbild eines bestimmten Unternehmens.

Wie aus dem Firmenlogo eine Marke wird

Das perfekte Beispiel für eine charakteristische Markenidentität liefert eines der bekanntesten Markenlogos der Welt - der "Swoosh" von Nike. Laut offizieller Version der Logo-Entstehung erfand die Grafikstudentin Carolyn Davidson 1971, quasi über Nacht den dynamischen Haken für einen Sportschuh. Angeblich kassierte sie dafür gerade einmal 35 Dollar. Einige Jahre später, als bereits Millionen amerikanische Jugendliche den Swoosh als Tätowierung trugen, bekam seine Erfinderin noch ein Aktienpaket und wurde dadurch zur möglicherweise reichsten Grafikdesignerin Amerikas. Das Interessante ist, dass der Nike-Haken zunächst ausschließlich in Verbindung mit dem Schriftzug Nike in Erscheinung trat. Mittlerweile steht er alleine und garantiert qualitativ hochwertige Sportschuhe, Bekleidung und Sportausrüstung, wie es sich unter anderem bei Nike Produkten widerspiegelt. Damit gehört der Swoosh heute zu den bekanntesten Markenzeichen weltweit.

War es bei Nike von der Entstehung des Firmenlogos bis zur Markenidentität noch eher dem Zufall überlassen, entwickeln Unternehmen heute vielfach gezielte Marketingstrategien, die von Anfang an auf dem entsprechenden Logo aufbauen. Wenn die Kunden diese Marketingstrategie dann annehmen, wenn sie die Produkte, Dienstleistungen und damit verbundene Sichtweisen mit dem Firmenlogo verknüpfen, ist es den Strategen gelungen, eine Marke zu schaffen.

Artikelbild

Trueffelpix / fotolia.com

Wichtige Elemente eines erfolgreichen Firmenlogos

Erfahrungen belegen, dass einfache Lösungen zumeist die wirkungsvollsten sind. Der Grund: Infolge seiner Einfachheit wird ein Logo vielseitiger einsetzbar. Ein minimalistischer Schriftzug oder eine einfache Grafik passt auf Visitenkarten und Briefbögen ebenso, wie auf Labels, Werbebanner oder Anstecker. Darüber hinaus sollte ein Logo immer dem entsprechen, wofür es steht. Beispielsweise ist Humor bei einem Logo für ein Bestattungsunternehmen oder einen Anwalt unangebracht. Andererseits muss ein Firmenlogo nicht zwingend sofort verraten, was das Unternehmen leistet oder herstellt. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Unternehmenslogo von BMW, bei dem nicht ersichtlich ist, dass es für die Produktion von Pkw's steht. Trotzdem verbindet es beinahe jeder Mensch auf der Welt mit qualitativ hochwertigen Automobilen.

Ein erfolgreiches Logo ist unverwechselbar. Es fokussiert auf die Kernbotschaft prägt sich dem Betrachter innerhalb kürzester Zeit ein. Ein Plakat oder eine vorbeirollende Lkw-Plane wird manchmal nur Bruchteile von Sekunden angeschaut. Das Logo muss demnach so einprägsam sein, dass eine Chance hat, beachtet zu werden und Eindruck zu hinterlassen. Im Gegensatz dazu muss ein Logo auch auf einer sehr kleinen Fläche Platz finden. Ob Bekleidungsetikett, Reißverschluss oder Sticker: Kunden, die sich mit "ihrem" Produkt identifizieren, legen Wert auf diese Marken-Kennzeichnung.

Ein Firmenlogo muss keinem Trend folgen. Im Gegenteil: In Hinblick auf die zu entwickelnde Markenidentität ist es oft sinnvoll, Traditionen einzubinden. Schließlich stehen Logo und Marke für Verlässlichkeit und Langlebigkeit.

Vorteile von Markenbranding für Unternehmen

Logoschutz und Nutzung

Ob Einzelunternehmen, Mittelständler oder Konzern: Wer viel Arbeit und Geld in die Entwicklung eines Logos investiert hat, sollte es unbedingt rechtlich schützen lassen. Dafür gibt es zwei grundlegende Möglichkeiten: entweder per Markenschutz ohne Eintrag oder per Eintrag beim Deutschen Patent- und Markenamt. Die Schutzrechte können sich dabei auf Wörter, auf Bilder oder auf die Kombination aus beidem erstrecken. Weil es sich hier um eine recht umfangreiche und sich häufig ändernde Thematik handelt, empfiehlt es sich, beim Deutschen Patent- und Markenamt über die aktuell gültigen Gesetzlichkeiten genau zu informieren.

Weitere Artikel auf wissenschaft.de

Footer Menu Main

Footer Menu Legal

Mehr aus Leben & Lifestyle

Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Leben & Lifestyle.

Alle Leben & Lifestyle-Artikel
DIY-Autopilot: Hobbyisten rüsten Privatfahrzeuge mit selbstfahrenden Systemen nach
Leben & Lifestyle

DIY-Autopilot: Hobbyisten rüsten Privatfahrzeuge mit selbstfahrenden Systemen nach

30. September 2026

Eine wachsende Untergrund-Bewegung baut Open-Source-Fahrassistenzsysteme in normale Autos ein. Die Praxis wirft drängende Fragen zu Verkehrssicherheit, Haftung und der Zukunft autonomer Technologie auf.

Reaktionssport Tischtennis: Wie schnelle Bewegungen Körper und Gehirn fordern
Leben & Lifestyle

Reaktionssport Tischtennis: Wie schnelle Bewegungen Körper und Gehirn fordern

1. April 2026

Tischtennis gilt oft als Freizeitspiel, das in Kellern, Schulhöfen oder Parks stattfindet. Gleichzeitig zählt es zu den schnellsten Rückschlagsportarten überhaupt. Der Ball kann Geschwindigkeiten von über 100 km/h…

CO₂-Bilanz beim Hausbau: Wie viel Klimaschutz steckt wirklich im Neubau?
Leben & Lifestyle

CO₂-Bilanz beim Hausbau: Wie viel Klimaschutz steckt wirklich im Neubau?

31. März 2026

Der Hausbau in Deutschland wird seit einigen Jahren von zunehmend strengen energetischen Auflagen begleitet. Seit dem Inkrafttreten des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) am 1. November 2020 gelten für Neubauten einheitliche…

Anatomie trifft Biomechanik: Warum frauenspezifische Laufschuhe vor Verletzungen schützen
Leben & Lifestyle

Anatomie trifft Biomechanik: Warum frauenspezifische Laufschuhe vor Verletzungen schützen

25. März 2026

Laufen gehört zu den beliebtesten Ausdauersportarten, um das Herz-Kreislauf-System zu stärken und den Kopf nach einem langen Arbeitstag freizubekommen. Doch bei jedem Schritt wirken Kräfte auf den Körper ein, die das…

← Zurück zu Leben & LifestyleZur Startseite