Das Geheimnis schöner Haut
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Das Geheimnis schöner Haut

Bild: Foto: Ökologix, Public domain, via Wikimedia Commons

Die Haut hat niemals Pause. Sie muss nicht nur mit der biologischen Hautalterung fertig werden, sondern auch auf die unterschiedlichsten äußeren Einflüsse reagieren. UV-Strahlen und verschmutzte Luft, aber auch häufiges Waschen und wenig Bewegung setzen ihr zu. Im Winter leidet sie zusätzlich unter dem Gegensatz von beheizten Räumen und klirrender Kälte. Je kälter es draußen ist, desto mehr Feuchtigkeit verliert sie. Gleichzeitig wird im Winter die Fettproduktion herunter geschraubt. Das macht die Haut nicht nur trocken, sondern beeinträchtigt auch ihre natürliche Schutzfunktion. Was dramatisch klingt, lässt sich allerdings mit einer guten Pflege regulieren. Dann findet die Haut ihr natürliches Gleichgewicht wieder.

Warum Hautpflege wichtig ist

Die Haut hat niemals Pause. Sie muss nicht nur mit der biologischen Hautalterung fertig werden, sondern auch auf die unterschiedlichsten äußeren Einflüsse reagieren. UV-Strahlen und verschmutzte Luft, aber auch häufiges Waschen und wenig Bewegung setzen ihr zu. Im Winter leidet sie zusätzlich unter dem Gegensatz von beheizten Räumen und klirrender Kälte. Je kälter es draußen ist, desto mehr Feuchtigkeit verliert sie. Gleichzeitig wird im Winter die Fettproduktion herunter geschraubt. Das macht die Haut nicht nur trocken, sondern beeinträchtigt auch ihre natürliche Schutzfunktion. Was dramatisch klingt, lässt sich allerdings mit einer guten Pflege regulieren. Dann findet die Haut ihr natürliches Gleichgewicht wieder.

Gesichtspflege

Die Gesichtshaut ist äußeren Einflüssen wie Klima, Luftverschmutzung oder UV-Strahlen meist stärker ausgesetzt als der Rest des Körpers. Außerdem ist die Haut im Gesicht wesentlich dünner als an anderen Stellen. Daher braucht sie eine besonders sorgfältige Zuwendung, um den Alltag zu überstehen.

Alles eine Typfrage

Jeder Mensch hat eine andere Haut. In erster Linie hängt es von der genetischen Veranlagung ab, ob eine Haut eher trocken oder ölig, spröde oder elastisch, empfindlich oder widerstandsfähig ist. Zusätzlich wirken sich Umwelteinflüsse, die körperliche Verfassung, das Alter und die tägliche Beanspruchung auf die Haut aus. Nur wer die Stärken und Schwächen der eigenen Haut kennt, kann sie typgerecht pflegen. Denn die beste Pflege nützt nichts, wenn sie nicht auf die Haut zugeschnitten ist. In der Regel wird bei der Gesichtshaut zwischen vier Typen unterschieden.

Normale Haut

Ein Hauttyp, der selten vorkommt. Nur ganz wenige Menschen haben eine besonders glatte und geschmeidige Haut. Sie ist feinporig und optimal durchblutet. Das Verhältnis zwischen Fett und Feuchtigkeit ist ideal, da die Haut ihren Haushalt selbst regulieren kann. Rötungen und Unreinheiten treten fast nie auf, denn sie kann sich gegen Umwelteinflüsse und Bakterien gut wehren. Daher braucht diese Haut nur wenig, aber abgestimmte Unterstützung.

Die tägliche Reinigung ist auch bei normaler Haut Grundlage des Schönheitsprogramms. Das Gesicht morgens und abends mit Wasser oder einer milden Waschlotion reinigen, damit Schmutz und Talg entfernt werden. Make-up am Besten mit einer Reinigungsmilch entfernen. Danach eine feuchtigkeitsspendende Lotion auftragen. Da die normale Haut mehr Feuchtigkeit als Fett benötigt, ist auch eine ausreichende Versorgung mit Feuchtigkeit von innen wichtig. Viel trinken hilft: Ein Minimum von zwei Litern Wasser oder Früchtetee sorgt bei diesem Hauttyp ganz von selbst für einen frischen, gesunden Teint.

Trockene Haut

Der empfindlichste Hauttyp. Die Haut ist zart und feinporig, Unreinheiten treten höchstens bei Stress oder hormonellen Schwankungen auf. Trockene Haut produziert wenig Fett und kann Feuchtigkeit nur schlecht speichern. Daher neigt sie zu empfindlichen Reaktionen wie Rötungen, Entzündungen und schuppiger Oberfläche. Häufig kommt es zu Spannungsgefühlen. Zudem neigt die Haut zu frühzeitiger Faltenbildung.

Morgens will die trockene Haut am Liebsten nur mit Wasser gereinigt werden. Damit werden abgesonderte Stoffwechselprodukte abgewaschen, der natürliche Schutzfilm aber geschont. Abends die Haut mit Reinigungsmilch oder -öl von Make-up-Resten und dem Schmutz des Tages befreien. Gesichtswasser eher sparsam verwenden und nur auf alkoholfreie Produkte setzen. Die Pflege für den Tag ist vorzugsweise eine fetthaltige Feuchtigkeitscreme, nachts eine Pflege, die die Haut zusätzlich mit Vitaminen versorgt und der Faltenbildung vorbeugt. Vorsicht vor zu viel Sonne: Sie beschleunigt die Faltenbildung und Austrocknung der Haut zusätzlich.

Unreine und fettige Haut

Dieser Typ hat meist vergrößerte Poren und einen verstärkten Fettglanz im gesamten Bereich. Oft ist davon auch die Kopfhaut betroffen. Die Haut produziert ein Übermaß an Fett, dass die Poren verklebt. Dadurch kommt es zu Unreinheiten und Entzündungen. Fettige Haut hat aber einen entscheidenden Vorteil: Sie bleibt länger jung, faltenfrei und ist viel robuster gegenüber Umwelteinflüssen.

Gerade bei fettiger Haut werden die meisten Pflegefehler begangen. Auf keinen Fall scharfe Reinigungsmittel anwenden, sondern morgens und abends mit Waschgel oder -lotion reinigen, die speziell für fettige Haut gedacht sind. Spezielle Gesichtswasser mit Zinkoxid wirken glanzmildernd, da sie überschüssiges Fett absorbieren. Die Pflege wird mit fett- und ölfreien Lotionen oder Emulsionen abgerundet. Einmal pro Woche empfiehlt sich nach der Reinigung ein sanftes Peeling.

Mischhaut

Wie der Name andeutet, hat dieser Hauttyp sowohl trockene als auch ölige Zonen. Das erfordert eine besondere Pflege, denn die einzelnen Partien haben ganz unterschiedliche Bedürfnisse. In der Regel sind es Stirn, Nase und Kinn (die so genannte T-Zone), die ölig glänzen, während Wangen und Augenpartie eher trocken sind. Dabei variiert die Ausprägung: Bei manchen Menschen ist die trockene Partie stärker ausgeprägt, bei anderen die ölige.

Die Mischhaut am besten morgens und abends mit einem milden Waschgel reinigen. Danach nur die T-Zone mit einem Gesichtswasser behandeln. Die Haut anschließend mit einem Feuchtigkeitsfluid eincremen. Zusätzlich werden lediglich die trockenen Hautpartien mit einer besonders reichhaltigen Feuchtigkeitscreme gepflegt. Das erscheint umständlich, ist aber die optimalste Pflege für diesen Hauttyp. Nachts haben die trockenen Zonen am Liebsten sogar eine spezielle Nachtcreme.

Körperpflege

Die Körperhaut ist im Gegensatz zur Gesichtshaut die meiste Zeit des Jahres gut versteckt. Dennoch schützt die Kleidung nicht vollkommen vor äußeren Einflüssen. Gerade im Winter reibt sich die Haut permanent an der Kleidung, auch wenn das quasi unmerklich geschieht. Unter der Kleidung kommt die Haut schnell ins Schwitzen, ganz besonders wenn sie von Synthetikstoffen bedeckt ist. Da der Schweiß im Winter aber oft nicht richtig abtrocknen kann, kommt es schneller zu Hautreizungen oder Irritationen. Und schließlich ist auch die trockene Heizungsluft kein Vergnügen. Dennoch ist die Pflege der Körperhaut vergleichsweise einfach. In der Regel ist das Eincremen nur nach dem Duschen und Baden, dem Sonnenbaden und im Winter zum Schutz vor Kälte notwendig.

Einige Hautstellen sind jedoch besonders empfindlich und benötigen etwas mehr Aufmerksamkeit. Ellenbogen und Knie neigen zu großer Trockenheit und rissiger Haut. Eine Pflege mit reichhaltigen Ölen ist da besonders wirksam. Auch die Füße freuen sich über eine spezielle Pflege. Die Haut an den Füssen hat kaum Talgdrüsen und trocknet daher besonders schnell aus. Tägliches Eincremen sollte also zu jedem Schönheitsprogramm gehören.

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