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Das Know-how eines Strategen
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Leben & Lifestyle

Das Know-how eines Strategen

Strategien im Geschäftsleben sind wichtig. Kaum ein Produkt wird auf den Markt gebracht, ohne dass vorher eine ausführliche Analyse gestartet und eine Strategie entwickelt wird. Dieser Artikel auf www.marktding.de zeigt bereits die Wichtigkeit der Planung und wie eine Strategie im Geschäftsleben entsteht. Doch ist…
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
5 Minuten
Rubrik
Leben & Lifestyle
Artikelbild

pixabay.com, jarmoluk (CC0-Lizenz)

Die Strategie ist der Weg, sich bewusst mit sich ständig verändernden Verhältnissen zu befassen und einen Weg zu finden, sich auf die neuen Verhältnisse einzustellen und mit ihnen klug umzugehen. In der geschichtlichen Bedeutung wurde die Strategie häufig in Kämpfen eingesetzt. Hier war das strategische Vorgehen überlebenswichtig, sah aber nicht stets einen Sieg vor. Der Spruch, man müsse auch mal einen Kampf verlieren, um den Krieg zu gewinnen, basiert auf dem strategischen Denken. In dieser Beziehung wird das Bild, die Lage, in der Gesamtheit betrachtet und nicht in einzelne kleine Scharmützel unterteilt. Ein weiteres Beispiel für Strategie ist weltbekannt: das Schachspiel. Wer hier als Spieler nicht strategisch denkt und unmittelbar auf sich verändernde Verhältnisse eingeht, hat bereits verloren.

Letztendlich ist das strategische Denken und Handeln aber nicht auf einzelne Bereiche festgelegt, sondern kann in jedem Umfeld angewandt werden. Im unternehmerischen Umfeld basieren die Produktentwicklung und die Platzierung des Produkts auf dem Markt beispielsweise auf einer zuvor ausgearbeiteten Strategie:

Wer nicht als Unternehmer tätig ist, sondern in einem Angestelltenverhältnis arbeitet, kann ebenfalls auf Strategien zurückgreifen, um selbst erfolgreicher im Beruf zu sein. Auch hier steht wieder die Zielsetzung im Vordergrund. Was möchten wir erreichen und wo sehen wir uns? Psychologen stellen ihren Patienten gerne die Aufgabe, verschiedene Szenarien zu erarbeiten. Die Ausgangsfrage ist, wo sich der Patient in einem halben, in einem Jahr sowie in fünf oder zehn Jahren sieht. Anhand der Antworten kann nun ein Plan erarbeitet werden, der unterstützend bei der Umsetzung der Pläne wirkt.

Strategien im Alltag

Zugegeben, nicht jeder beschäftigt sich täglich bewusst mit Zielen - unbewusst sind sie jedoch stets präsent. Wer das nicht glaubt, sollte sich einen Tag selbst genau beobachten. Im Alltag ist die Frage nicht, wie mächtig und groß das Ziel ist, sondern dass es überhaupt ein Ziel gibt. Das kann bereits aus einem gemütlichen Abend auf der Couch bestehen. Oder aus der Gartenarbeit, die abends erledigt werden soll. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die täglichen Hürden überwunden werden. Das heißt, dass wir einen Weg finden müssen, die Arbeit zu erledigen, den Haushalt zu schaffen, eventuell noch einkaufen zu gehen und sich um die Kinder zu kümmern - und im Anschluss wartet das eigentliche Ziel des Tages auf die Erfüllung.

Doch wie kann das gelingen? Besonders leicht ist die strategische Planung mit einer To-Do-Liste. Hier werden alle anstehenden Aufgaben notiert und können gleich nach ihrer Wichtigkeit geordnet werden. Wichtig ist nur, dass die Liste tatsächlich machbar ist. Viele Menschen gehen hin und notieren so viele Aufgaben, dass die Liste selbst zu einer unüberwindbaren Hürde wird. Um eine realistische Strategie zu entwickeln, ist es ratsam, wie folgt vorzugehen:

Es hilft, die ungeliebteste Tätigkeit ganz oben auf die jeweilige Tagesliste zu setzen. »Eat the frog« ist ein Sprichwort aus dem amerikanischen Raum, das dieses Prinzip hervorragend beschreibt. Wer gleich frühmorgens den Frosch herunterschluckt und die schlimmste Aufgabe bewältigt, fühlt sich direkt befreit - und kann mit mehr Elan in den Tag gehen.

Wer ein wenig ambitionierter ist, kann natürlich auch eine Strategie fürs Glücksspiel nutzen. Hier kommt es durchaus auf das richtige Setzen und Tippen an. Zwar funktioniert die strategische Planung bei Lottospielen nur bedingt, doch in anderen Bereichen ist sie durchaus sinnvoll. Roulette, Kartenspiele oder auch bei Sportwetten sind klassische Möglichkeiten, um eine Taktik einzusetzen. Begeisterte Strategen haben unter http://www.sportwetten.org/strategien/ die Chance, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Neben weiterreichenden Informationen, bietet sich hier auch die Möglichkeit, Fachgespräche aus dem Bereich Sport zu führen.

Strategien helfen bei Krankheiten

Das mag weit hergeholt klingen, doch sind Strategien im Krankheitsfall oder nach schweren Unfällen durchaus eine Möglichkeit, sich auf die neuen Lebensverhältnisse einzustellen. Ein Beispiel können nach einem Unfall körperlich eingeschränkte Personen sein. Wer plötzlich im Rollstuhl sitzt, muss das Leben vollständig neu ordnen. Schon alltägliche Besorgungen werden anfangs zu großen Hürden. Hier kann eine Strategie helfen, einen Teil des alten Lebens zurückzuerhalten.

Ärzte empfehlen ebenfalls eine Strategieentwicklung im Umgang mit Parkinson. Zwar darf sich unter diesem strategischen Vorgehen keine ausgefeilte Taktik vorgestellt werden, den Betroffenen helfen diese Tricks dennoch:

Ähnliche Prinzipien lassen sich in vielen anderen Bereichen anwenden. Strategien können beispielsweise auch bei einer auftretenden Vergesslichkeit oder nachlassender Kraft helfen. Wer kennt nicht die Tricks von alten Menschen, mit denen sie doch an hohe Fächer in Schränken herankommen oder die eingeschränkte Beweglichkeit verbessern? Viele dieser Beispiele fußen auf einer strategischen Entwicklung, die die Personen im Laufe ihres Alltags für sich selbst entwickelt und ausgearbeitet haben - selbst wenn es für Außenstehende nach einfachen Tricks oder Kniffen aussieht.

Artikelbild

pixabay.com, OpenClipartVectors (CC0-Lizenz)

Strategische Planungen und das taktische Denken sind längst nicht einzelnen Bereichen vorbehalten, sondern begleiten jeden von uns täglich. Oftmals denken wir gar nicht darüber nach, dass wir eine Strategie entwickeln - und doch machen wir es. Jeder Plan, durch den wir etwas erledigen oder erreichen möchten, fußt bereits auf einer Strategie. Im unternehmerischen Umfeld ist die Planung natürlich wesentlich umfangreicher, doch basiert auch sie nur darauf, sich mit neuen Verhältnissen auseinanderzusetzen.

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