Das Playboy-Magazin
Leben & Lifestyle

Das Playboy-Magazin

Bild: Foto: © Geolina, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Einst als erstes “Herrenmagazin“ von amerikanischen Frauenverbänden als Ausbund der Unmoral bekämpft, erscheint der 1953 von dem Verleger Hugh Hefner gegründete Playboy auch heute noch in gleicher Aufmachung – nur dass heute noemand mehr daran Anstoß nimmt.

Einst als erstes “Herrenmagazin“ von amerikanischen Frauenverbänden als Ausbund der Unmoral bekämpft, erscheint der 1953 von dem Verleger Hugh Hefner gegründete Playboy auch heute noch in gleicher Aufmachung – nur dass heute noemand mehr daran Anstoß nimmt.

Am 1. Dezember 1953, ausgerechnet vor Weihnachtn, erscheint in den USA die erste Nummer des Playboy. Für nur 50 Cent verspricht das Blatt, wie es im Untertitel heißt, “Entertainment for Men“, also Unterhaltung speziell für den Mann. Damit hat der erst 27 Jahre alte Verleger Hugh M. Hefner eine lukrative Marktlücke entdeckt. Der Playboy mit seinem Bunny (Häschen)-Signet wird Vorbild für alle weiteren Zeitschriften dieser Art.

Das bald auch in anderen Ländern und anderen Sprachen erscheinende Blatt folgt immer dem gleichen Schema. Neben erotischen Fotos mehr oder weniger bekleideter Frauen gibt es in der Mitte des Heftes stets das aufklappbare Bild des nackten “Playmate des Monats“. Daneben bietet das Magazin Artikel zu allen Themen, die die Leser der Zielgruppe, vor allem lebenslustige Großstädter, interessieren könnten.

Ermutigt vom Erfolg seines Erotikblattes, gründet Hugh Hefner in verschiedenen Großstädten Playboy-Clubs – Bars, in denen als Häschen kostümierte Kellnerinnen mit Plüschohren und einem Hasenschwanz an ihrem badeanzugartigen schwarzen Dress den Herren die Drinks servieren. Für viele Playmates ist ihr Engagement der Start einer Karriere als Model oder Schauspierlerin. Umgekehrt ist es der Ehrgeiz mancher Schauspielerinnen und Models, einmal nackt im Playboy zu posieren. Im Laufe der Jahre ist die Zeitschrift nämlich angesichts einer steigenden Flut von Pornozeitschriften geradezu gesellschaftsfähig geworden und muss von ihren männlichen Lesern nicht mehr vor den Blicken ihrer Ehefrauen oder Freundinnen verborgen werden.

Weitere Artikel auf wissenschaft.de

Mehr aus Leben & Lifestyle

Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Leben & Lifestyle.

Alle Leben & Lifestyle-Artikel
Akustik historischer Instrumente: Die physikalischen Geheimnisse alter Meistergitarren
Leben & Lifestyle

Akustik historischer Instrumente: Die physikalischen Geheimnisse alter Meistergitarren

2. November 2026

Warum klingen Instrumente aus der Vorkriegszeit anders als neu gebaute Modelle? Die Antworten liegen in der komplexen physikalischen und chemischen Alterung von Holz, Leimen und Lacken über Jahrzehnte.

Kleine Bäume, große Geschichte: Die Entwicklung der Bonsai-Kultur
Leben & Lifestyle

Kleine Bäume, große Geschichte: Die Entwicklung der Bonsai-Kultur

31. Oktober 2026

Von den chinesischen Penjing-Landschaften über den Zen-Buddhismus bis zur weltweiten Verbreitung: Die Geschichte der Bonsai-Kultur ist mehr als ein Dekorationstrend. Sie verbindet jahrhundertealte Philosophie mit…

Hypnose verstehen: Was im Zustand der Trance wirklich passiert
Leben & Lifestyle

Hypnose verstehen: Was im Zustand der Trance wirklich passiert

27. Oktober 2026

Kaum ein Verfahren ist so von Klischees umgeben wie die Hypnose. Bühnenshows, in denen Freiwillige wie ferngesteuert Hühner imitieren, prägen bis heute das Bild. Mit der Arbeit in einer Praxis hat das wenig zu tun. Dort…

Hefepathogen nutzt Inositol trotz Glukose: Rezeptor verknüpft Nährstoffwahl mit Virulenz
Leben & Lifestyle

Hefepathogen nutzt Inositol trotz Glukose: Rezeptor verknüpft Nährstoffwahl mit Virulenz

20. Oktober 2026

Eine Studie in PLOS Biology zeigt, wie ein Inositol-sensitiver Rezeptor bei einer Hefe die Nährstoffnutzung steuert – selbst bei Glukose-Überschuss. Die Entdeckung verbindet Stoffwechsel und Virulenz.

← Zurück zu Leben & LifestyleZur Startseite