Preistreiber Energie
Energie hat sich im Jahresschnitt um 3,9 Prozent verteuert. Am stärksten – mit einem Plus von 6,8 Prozent – stiegen die Preise für Strom. Kraftstoffe wie Benzin und Diesel legten im Vergleich zu 2006 um 4,1 Prozent zu, Mineralölprodukte um 3,0 Prozent und leichtes Heizöl um 1,2 Prozent. Hätten die Statistiker die Energiepreise nicht berücksichtigt, läge die Teuerungsrate bei 1,9 Prozent.
Auch Lebensmittel im Preishoch
Besonders hoch war auch die Preisentwicklung bei den Nahrungsmitteln. Im Jahresdurchschnitt betrugen sie plus 3,1 Prozent. Insbesondere für einzelne Milch-, Mehl- und Fettprodukte lagen sie sogar im zweistelligen Bereich (darunter Butter: plus 19,1 Prozent; Mehl: plus 15,4 Prozent und Vollmilch: plus 10,3 Prozent).
Zusätzlich wirkte sich bereits seit April 2007 der Preisanstieg für das Bildungswesen auf die Teuerungsrate aus – vor allem wegen der Einführung der Studiengebühren in einigen Bundesländern.
Die Ausnahmen
Überdurchschnittlich entwickelt haben sich auch die Preise für alkoholische Getränke und Tabakwaren (plus 3,1 Prozent). Dagegen erhöhten sich die Preise für langlebige Gebrauchsgüter (plus 0,9 Prozent), Bekleidung (plus 0,8 Prozent) sowie für Nachrichtenübermittlung (plus 0,2 Prozent) geringer als die Verbraucherpreise insgesamt.



